Beihilfe Nordrhein-Westfalen: Antrag, Formulare und Beihilfesätze

In Nordrhein-Westfalen gibt es keine zentrale Beihilfestelle: Zuständig ist je nach Dienststelle das Landesamt für Besoldung und Versorgung, eine Bezirksregierung oder, für Professoren im aktiven Dienst, in der Regel die eigene Hochschule. Hier finden Sie die amtlichen Zugänge zu Antrag, Formularen und der Beihilfe NRW App sowie die wichtigsten Regeln zu Unterlagen, Fristen, Selbstbehalten und Beihilfesätzen.

Die Links führen zu den amtlichen Angeboten des Landes. Die Vordrucke des Landesamts gelten nur für dessen Beihilfeberechtigte; Hochschulen mit eigener Beihilfestelle geben eigene Formulare heraus.

Von Aktualisiert: 28. Oktober 2026 · Quellenstand 10/2026
Eine Frau prüft Unterlagen an einem Schreibtisch mit Laptop.

Beihilfe NRW auf einen Blick

  • Zuständigkeit: Welche Stelle Ihren Antrag bearbeitet, richtet sich nach Ihrer Dienststelle; an Hochschulen ist es meist die Hochschule selbst. Ihre Beihilfestelle steht auf dem letzten Bescheid oder nennt Ihnen die Personalverwaltung.
  • Erster Antrag: Beim ersten Mal und nach Änderungen verwenden Sie den vollständigen Antrag Ihrer Beihilfestelle mit Nachweisen zur Krankenversicherung. Über die App reichen Sie nur Belege für den Kurzantrag ein.
  • Frist: Sie haben 24 Monate Zeit. Die Frist knüpft an die Behandlung und an die erste Rechnung an; rechnen Sie im Zweifel ab dem Behandlungstag.
  • Beihilfesatz: In Nordrhein-Westfalen hat jede Person ihren eigenen Satz; entpflichtete Hochschullehrer bleiben beim Satz der aktiven Beamten. Die Tabelle zeigt die Voraussetzungen.

Zur Beihilfe NRW App

Inhalt

Wie beantrage ich Beihilfe in Nordrhein-Westfalen?

In Nordrhein-Westfalen beginnt der Antrag mit der Frage, welche Beihilfestelle für Sie zuständig ist. So gehen Sie vor:

  1. Zuständige Stelle klären. Für Professoren im aktiven Dienst ist in der Regel die eigene Hochschule zuständig, im Ruhestand die Stelle, die Ihre Versorgung festsetzt. Die Angabe steht auf Ihrem letzten Bescheid; sonst fragt man bei der Personalverwaltung nach.
  2. Formular Ihrer Beihilfestelle wählen. Verwenden Sie den passenden Antrag der zuständigen Stelle; die Vordrucke des Landesamts gelten nur für dessen Beihilfeberechtigte.
  3. Antrag einreichen. Schicken Sie den eigenhändig unterschriebenen Antrag mit den Belegen ab oder nutzen Sie die Beihilfe NRW App, wenn Ihre Beihilfestelle daran teilnimmt. E-Mail und Fax sind nicht zulässig.
  4. Bescheid prüfen. Kontrollieren Sie die Abrechnung und die abgezogenen Selbstbehalte. Offensichtliche Fehler lassen sich oft telefonisch klären; Widerspruch legen Sie schriftlich ein.

Was sollte ich vor dem Absenden prüfen?

  • Frist: Liegt die Behandlung noch keine 24 Monate zurück, wenn der Antrag bei der Beihilfestelle eingeht? Wurde erst später abgerechnet, prüfen Sie auch das Datum der ersten Rechnung; auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie ab dem Behandlungstag rechnen.
  • Erstattungsnachweis: Legen Sie zu jeder Rechnung den Nachweis bei, was Ihre Krankenversicherung erstattet hat. Wer privat versichert ist und eine feste Erstattungsquote nachweist, braucht in der Regel keine Einzelnachweise.
  • Belege: Kopien genügen und werden nicht zurückgeschickt. Kassenbons, Quittungen, Mahnungen und Sammelrechnungen von Apotheken reichen nicht als Rechnungsnachweis.
  • Verordnungen: Für Hilfsmittel und Heilbehandlungen gehört die ärztliche Verordnung dazu, ausgestellt vor der Behandlung. Zu Zahnersatz und Kieferorthopädie legen Sie auch die Laborrechnung bei.
  • Unterschrift: Der Papierantrag braucht Ihre eigenhändige Unterschrift im Original, keine Kopie; das gilt auch für den unterschriebenen Antrag als De-Mail-Anlage.
  • Pflege getrennt: Pflegeaufwendungen beantragen Sie gesondert mit der Anlage „Pflege“.
  • Bündeln: Kleine Beträge gesammelt einreichen und denselben Antrag nicht über mehrere Wege schicken.

Welche Formulare brauche ich?

Für den Antrag sind die Formulare der zuständigen Beihilfestelle zu verwenden. Beim Landesamt für Besoldung und Versorgung unterscheidet die Formularwahl zwischen vollständigem Antrag und Kurzantrag; Hochschulen mit eigener Beihilfestelle geben eigene Vordrucke heraus.

Ihre SituationPassendes Formular beim Landesamt
Sie beantragen erstmals Beihilfe.Antrag auf Zahlung einer Beihilfe, mit Versicherungsbescheinigung
Ihre persönlichen Verhältnisse oder die Ihrer Angehörigen haben sich geändert.Antrag auf Zahlung einer Beihilfe, mit Nachweis der Änderung
Nichts hat sich geändert.Kurzantrag auf Zahlung einer Beihilfe
Sie machen Pflegeaufwendungen geltend.eigener Antrag mit der Anlage „Pflege“
Krankenhaus oder Dialyse verlangen eine Vorauszahlung.Antrag auf Zahlung eines Abschlags auf eine zu erwartende Beihilfe
Eine andere Person soll Ihre Beihilfe regeln.Vollmacht zur Regelung meiner Beihilfeangelegenheiten

Sind beide Eltern beihilfeberechtigt, gehört die Anlage „Kinder“ dazu. Fehlende Unterlagen, Vollmachten und anderen Schriftverkehr reichen Sie beim Landesamt mit dem „Schreiben an die Beihilfe Scanstelle“ nach, nicht über die App. Alle Vordrucke des Landesamts stehen in der amtlichen Vordruckübersicht.

Welche Unterlagen gehören zum Erstantrag?

Zum ersten Antrag gehören das vollständige Antragsformular Ihrer Beihilfestelle und eine Bescheinigung Ihrer Krankenversicherung, für gesetzlich und privat Versicherte gibt es beim Landesamt eigene Vordrucke. Für Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner ist zusätzlich eine Kopie des Einkommensteuerbescheids des Vorjahres beizufügen, damit die Beihilfestelle die Einkommensgrenze prüfen kann.

Hinweise zur Antragstellung beim Landesamt

Ihre Beihilfenummer erhalten Sie mit der Einstellung oder der Festsetzung der Versorgung; sie steht danach auf jedem Bescheid. Bei der Geburt eines Kindes oder einer Änderung seiner Versicherung verwenden Sie wieder den vollständigen Antrag und legen die Versicherungsbescheinigung bei.

Wie funktioniert die Beihilfe NRW App?

Mit der Beihilfe NRW App reichen Sie die Belege für einen Kurzantrag mit dem Smartphone oder Tablet ein; die Belege gehen an die Zentrale Scanstelle Beihilfe in Detmold und von dort an Ihre Beihilfestelle. Nutzen können die App nur Beihilfeberechtigte, deren Beihilfestelle teilnimmt: das Landesamt, die Bezirksregierungen, die Oberlandesgerichte, zahlreiche Kommunen und von den Hochschulen derzeit die Universität zu Köln, die Universität Duisburg-Essen und die Technische Universität Dortmund.

Teilnehmende Beihilfestellen ansehen

Zur Registrierung geben Sie Ihre Beihilfenummer ein und legen ein Passwort fest; den Bestätigungscode erhalten Sie anschließend per Post. Erstanträge, Änderungen und Schriftverkehr wie Widersprüche oder angeforderte Unterlagen reichen Sie nicht über die App ein. Bescheide können Sie sich nach Aktivierung des Postfachs in der App zustellen lassen; öffnen Sie sie innerhalb von 14 Tagen, sonst kommen sie zusätzlich per Post.

Für Beihilfeberechtigte des Landesamts ist außerdem ein Antrag per De-Mail mit gesicherter Signatur möglich, mit unterschriebenem Antrag und Belegen als Anlage. Eine einfache E-Mail genügt nicht.

Welche Frist gilt für den Beihilfeantrag?

In Nordrhein-Westfalen beantragen Sie Beihilfe innerhalb von 24 Monaten nach dem Entstehen der Aufwendungen, spätestens jedoch 24 Monate nach der ersten Ausstellung der Rechnung. Als entstanden gelten Aufwendungen, sobald die Leistung erbracht ist; das Landesamt nennt in seinen Hinweisen das Datum der ersten Rechnung als Bezugspunkt. Wer sicher gehen will, rechnet ab dem Behandlungstag. Maßgeblich ist nach dem Antragsvordruck des Landesamts der Tag, an dem der Antrag bei der Beihilfestelle eingeht. Bei häuslicher Pflege beginnt die Frist am ersten Tag nach Ablauf des Monats, in dem gepflegt wurde, bei Zuschüssen zu Kuren und Rehabilitation mit dem Ende der Maßnahme. Für verspätete Anträge gibt es Beihilfe nur, wenn das Versäumnis entschuldbar ist.

Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle Beratung. Prüfen Sie die für Ihren Fall geltenden Voraussetzungen und Antragsfristen rechtzeitig bei Ihrer zuständigen Beihilfestelle.

Wie lange dauert die Bearbeitung?

Das Landesamt für Besoldung und Versorgung veröffentlicht auf seiner Internetseite, Anträge welchen Eingangsdatums es gerade bearbeitet. Andere Beihilfestellen, etwa Hochschulen, informieren selbst über ihren Stand.

Bearbeitungsstand beim Landesamt ansehen

Das Landesamt bearbeitet Anträge in der Reihenfolge des Eingangs; Abschläge und Anträge mit Aufwendungen über 5.000 Euro zieht es vor. In den Monaten Januar und Juli gehen dort besonders viele Anträge ein. Sachstandsanfragen beschleunigen die Bearbeitung nicht.

Wie hoch ist die Beihilfe in Nordrhein-Westfalen?

In Nordrhein-Westfalen richtet sich der Bemessungssatz nach der Person, für die die Aufwendungen entstanden sind; maßgeblich sind die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Behandlung.

Ihre SituationBemessungssatzVoraussetzung
Beamtin, Beamter, Richterin oder Richter im aktiven Dienst, auch Professoren50 %Grundsatz; Ehrenbeamte sind nicht beihilfeberechtigt
entpflichtete Hochschullehrerin oder entpflichteter Hochschullehrer50 %gilt ausdrücklich auch nach der Entpflichtung
aktiv mit zwei oder mehr Kindern70 %Zwei oder mehr Kinder sind berücksichtigungsfähig oder selbst beihilfeberechtigt; sind beide Eltern beihilfeberechtigt, erhält nur einer den Satz, nämlich wer die Kinderanteile im Familienzuschlag bezieht
Ruhestand, frühere Beamte und Richter, Hinterbliebene außer Waisen70 %Sie erhalten Versorgungsbezüge, etwa Ruhegehalt, Witwen- oder Witwergeld; das gilt auch für hinterbliebene eingetragene Lebenspartner
Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner70 %nicht selbst beihilfeberechtigt; Einkünfte im Kalenderjahr vor den Aufwendungen höchstens 23.861 Euro (Aufwendungen 2026) beziehungsweise 24.873 Euro (Aufwendungen 2027); bei Getrenntleben nur mit Unterhaltsanspruch gegen Sie
Kind80 %Das Kind ist im Familienzuschlag berücksichtigungsfähig und nicht selbst beihilfeberechtigt
Waise mit eigener Beihilfeberechtigung80 %Sie erhält Waisengeld
Versicherung schließt Leistungen für eine Krankheit ausplus 20 Prozentpunkte, höchstens 90 %trotz ausreichender und rechtzeitiger Versicherung von Leistungen ausgeschlossen oder Leistungen auf Dauer eingestellt

Beihilfe und Versicherungsleistungen dürfen zusammen die beihilfefähigen Aufwendungen nicht übersteigen. Das Landesamt rät deshalb, den Versicherungsschutz zu prüfen, wenn sich der Satz ändert, etwa beim Eintritt in den Ruhestand, bei der Geburt des zweiten Kindes oder wenn ein Kind nicht mehr berücksichtigt wird. Die Einkommensgrenze für Ehegatten steigt jährlich mit dem Rentenwert.

Was ist in Nordrhein-Westfalen anders?

Die Kostendämpfungspauschale, eine jährliche Selbstbeteiligung je nach Besoldungsgruppe, erhebt Nordrhein-Westfalen seit 2022 nicht mehr. Abzugsfrei ist die Beihilfe trotzdem nicht: Es bleiben Selbstbehalte bei Wahlleistungen im Krankenhaus, bei Krankenhäusern ohne Kassenzulassung und bei Zahnersatz. Zu beachten sind außerdem die verteilte Zuständigkeit und die Antragsfrist von 24 Monaten. Übernehmen Sie deshalb keine Tabellen anderer Länder; einen Vergleich bietet die Beihilfe-Übersicht.

Welche Selbstbehalte gibt es?

Bei Wahlleistungen im Krankenhaus zieht die Beihilfestelle für Chefarztbehandlung 10 Euro und für das Zweibettzimmer 15 Euro je Tag ab, jeweils für höchstens 20 Tage im Kalenderjahr; beihilfefähig ist die Unterkunft bis zum niedrigsten Zweibettzimmersatz der Fachabteilung. In Krankenhäusern ohne Kassenzulassung erstattet die Beihilfe höchstens, was die nächstgelegene Universitätsklinik berechnen würde, abzüglich 25 Euro je Tag für höchstens 20 Tage; bei einem Notfall entfällt dieser Vergleich, wenn kein geeignetes Krankenhaus näher lag. Zahntechnische Leistungen bei Zahnersatz, Kronen und Implantataufbauten sind nur zu 70 Prozent beihilfefähig.

Die Selbstbehalte bei Krankenhausaufenthalten sind je Person auf 500 Euro im Kalenderjahr begrenzt. Zusätzlich gilt eine Belastungsgrenze: Alle Selbstbehalte zusammen dürfen 2 Prozent der Bruttojahresbezüge des Vorjahres nicht übersteigen. Ist die Grenze erreicht, zieht die Beihilfestelle für den Rest des Kalenderjahres nichts mehr ab.

Was gilt für Professoren und andere Hochschulbeamte?

Ob Sie Beihilfe erhalten, hängt von Ihrem Beamtenstatus und Ihrem Dienstherrn ab, nicht von der Bezeichnung Professor. Für verbeamtete Professoren sind die Beihilfesätze dieselben wie für andere Landesbeamte; Besonderheiten gibt es bei der Zuständigkeit und nach der Entpflichtung. Was eine Professur in Nordrhein-Westfalen einbringt, steht unter Gehalt Professoren NRW.

Wer bearbeitet meinen Antrag an einer Hochschule?

Nicht automatisch das Landesamt. Hochschulen und Kunsthochschulen entscheiden selbst über die Anträge ihrer Beihilfeberechtigten, soweit eine Vereinbarung mit dem Land nichts anderes regelt. Über die Anträge von Versorgungsempfängern entscheidet die Stelle, die die Versorgung festsetzt. Klären Sie die Zuständigkeit bei der Personalverwaltung, bevor die erste Rechnung kommt; die Frist von 24 Monaten läuft unabhängig davon.

Welcher Beihilfesatz gilt für Professoren?

Im aktiven Dienst 50 Prozent, ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern 70 Prozent, wenn Sie die Kinderanteile im Familienzuschlag beziehen. Im Ruhestand steigt der Satz auf 70 Prozent. Entpflichtete Hochschullehrer dagegen bleiben ausdrücklich bei 50 Prozent, anders als andere Versorgungsempfänger.

Wer ist beihilfeberechtigt?

Beihilfeberechtigt sind Beamtinnen und Beamte mit Ausnahme der Ehrenbeamten, Richterinnen und Richter, Ruhestandsbeamte und frühere Beamte sowie Witwen, Witwer, hinterbliebene eingetragene Lebenspartner und Waisen, solange sie Bezüge erhalten. Keine Beihilfe gibt es, wenn das Dienstverhältnis auf weniger als ein Jahr angelegt ist, es sei denn, Sie sind insgesamt mindestens ein Jahr ununterbrochen im öffentlichen Dienst, und wenn die Arbeitszeit im Durchschnitt weniger als die Hälfte einer Vollzeitstelle beträgt. Angestellte Professoren erhalten keine Beihilfe nach dem Beamtenrecht. Bei Juniorprofessuren auf Zeit, beim Wechsel des Dienstherrn oder an einem Universitätsklinikum klären Sie früh, welches Recht und welche Beihilfestelle für Sie gelten.

Gibt es in Nordrhein-Westfalen eine pauschale Beihilfe?

Nein. Weder das Landesbeamtengesetz noch die Beihilfenverordnung sehen eine pauschale Beihilfe zum Krankenversicherungsbeitrag vor. Die Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag eine einmalige Wahlmöglichkeit zu Beginn des Beamtenverhältnisses angekündigt; geltendes Recht ist sie bisher nicht. Für Ihre Versicherungsentscheidung zählt nur die geltende Verordnung.

Sind Sie als Beamter gesetzlich versichert, zahlt die Beihilfe nicht zu Sach- und Dienstleistungen der Kasse, etwa ärztlicher Behandlung auf Versichertenkarte, und nicht zu Zuzahlungen. Beihilfefähig bleiben vor allem Wahlleistungen im Krankenhaus, Zahnersatz, Heilpraktikerkosten, dauernde Pflege und privatärztliche Behandlung; jedem Beleg legen Sie den Erstattungsnachweis der Kasse bei. Welche Länder eine pauschale Beihilfe anbieten, zeigt die Übersicht der Bundesländer. Zur Wahl der Versicherung siehe Krankenversicherung für Professoren.

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Häufige Fragen

Was bleibt vom Gehalt, wenn Beihilfe und PKV-Beitrag zusammenkommen?

Der Beitrag der privaten Krankenversicherung hängt von Eintrittsalter, Tarif und Gesundheitsprüfung ab. Der Rechner zeigt, was vom Gehalt bleibt, wenn Sie Ihren tatsächlichen Beitrag eintragen: W 2 in NRW mit PKV berechnen oder W 3 in NRW mit PKV berechnen. Die Beihilfe selbst berechnet er nicht.

Kann die Kostendämpfungspauschale zurückkommen?

Rechtlich wäre das ohne neues Gesetz möglich: Die Verordnung ordnet nur an, dass die Pauschale seit 2022 nicht mehr erhoben wird, und das Landesbeamtengesetz erlaubt sie weiterhin. Maßgeblich ist allein die jeweils geltende Fassung der Verordnung. Beihilfeberechtigte der Besoldungsgruppen A 5 und A 6, die früher von der Pauschale ausgenommen waren, erhalten als Ausgleich einen monatlichen Zuschuss von 12,50 Euro zur Krankenversicherung.

Kann ich einen Abschlag bekommen?

Ja. Bei hohen oder wiederkehrenden Aufwendungen können Sie formlos einen Abschlag beantragen, für Krankenhaus- und Dialysebehandlungen mit dem Vordruck für Abschläge. Für die Pflegepauschale beantragen Sie den Abschlag für die folgenden sechs Monate über die Anlage „Pflege“.

Quellen

Wer über Ihren Antrag entscheidet

Über Ihren Antrag entscheidet die zuständige Beihilfestelle nach § 75 LBG NRW und der BVO NRW in der geltenden Fassung; verbindlich ist Ihr Beihilfebescheid.

Beihilfe in anderen Bundesländern