Akademischer Lebenslauf: Was die Berufungskommission wirklich liest

Karriere Professur Aktualisiert: März 2026

Der akademische Lebenslauf — je nach Kontext auch Curriculum Vitae, CV oder tabellarischer Lebenslauf — ist das zentrale Dokument in jeder wissenschaftlichen Bewerbung. Ob Postdoc-Stelle, Juniorprofessur oder W3-Berufung: Der CV entscheidet darüber, ob Ihre Bewerbung überhaupt gelesen wird. Und hier liegt der erste große Unterschied zur Industrie: In der Wissenschaft gibt es kein Seitenlimit. Dafür gelten andere Regeln — und andere Fallstricke.

Akademischer CV vs. Industrie-CV: Zwei Welten

Wer aus der Wissenschaft in die Industrie wechselt (oder umgekehrt), muss seinen Lebenslauf komplett umbauen. Die Unterschiede sind fundamental:

MerkmalAkademischer CVIndustrie-CV
UmfangKein Limit (oft 8–20 Seiten)1–2 Seiten
VollständigkeitAlles auflisten: jede Publikation, jeder Vortrag, jede LehrtätigkeitNur relevante Stationen, zugeschnitten auf die Stelle
PublikationenVollständiges Schriftenverzeichnis, differenziert nach TypNur wenn direkt relevant, ggf. Gesamtzahl erwähnen
FotoUngewöhnlich bei Professur-BewerbungenIn Deutschland üblich
Persönliche DatenName, Geburtsdatum, ORCID, KontaktName, Kontakt, ggf. LinkedIn
DesignSchlicht, funktional, lesefreundlichModerner, visuell ansprechender
Kein Foto bei Berufungen? Bei Bewerbungen auf Professuren ist ein Foto in Deutschland ungewöhnlich — nicht verboten, aber es entspricht nicht der Norm. Der Grund: Berufungskommissionen wollen den Anschein persönlicher Voreingenommenheit vermeiden. In vielen Ausschreibungen wird explizit darum gebeten, auf ein Foto zu verzichten. Bei Postdoc-Stellen und WiMi-Bewerbungen handhaben das die Fachbereiche unterschiedlich — im Zweifel orientieren Sie sich an den Bewerbungen in Ihrem Fach.

Pflichtabschnitte: Was in jeden akademischen CV gehört

Die Reihenfolge kann je nach Fach und Karrierestufe variieren, aber die folgenden Abschnitte gehören in jeden vollständigen akademischen Lebenslauf:

1. Persönliche Angaben und Kontakt

Name, Geburtsdatum, aktuelle dienstliche Anschrift, E-Mail, Telefon. Dazu immer häufiger: ORCID (Open Researcher and Contributor ID). Die ORCID ist inzwischen bei vielen Förderorganisationen Pflicht und hilft der Kommission, Ihre Publikationen eindeutig zuzuordnen — besonders bei häufigen Nachnamen. Wenn Sie noch keine haben, legen Sie sich eine an. Das dauert zwei Minuten.

2. Aktuelle Position

Ganz oben, sofort sichtbar: Was machen Sie gerade? Welche Einrichtung, welche Abteilung, seit wann? Die Kommission will auf den ersten Blick sehen, wo Sie stehen.

3. Akademische Ausbildung

Promotion (mit Titel der Arbeit, Betreuer, Note, Datum), Master/Diplom, Bachelor — in umgekehrt chronologischer Reihenfolge. Bei der Promotion gehört das präzise Datum der mündlichen Prüfung (Rigorosum oder Disputation) hinein, nicht nur das Jahr.

4. Berufliche Stationen

Alle wissenschaftlichen Positionen, von der aktuellen zurück. Bei jeder Station: Einrichtung, Abteilung/Lehrstuhl, Zeitraum, Funktion. Forschungsaufenthalte im Ausland gehören hier ebenfalls hinein — sie signalisieren internationale Vernetzung und sind bei Berufungsverfahren oft ein informelles Muss.

5. Publikationsliste (Schriftenverzeichnis)

Das Herzstück des akademischen CVs. Hier zeigt sich, ob jemand sein Handwerk versteht. Die Publikationsliste muss strukturiert sein:

  • Monographien (eigene Bücher)
  • Herausgeberschaften (Sammelbände, Zeitschriften)
  • Peer-reviewed Zeitschriftenartikel (das Kerngeschäft in den meisten Fächern)
  • Buchkapitel (in Sammelbänden)
  • Konferenzbeiträge (in manchen Fächern, z. B. Informatik, gleichwertig mit Journalartikeln)
  • Working Papers / Preprints
  • Rezensionen, Buchbesprechungen
  • Sonstige Veröffentlichungen (Zeitungsbeiträge, Blogposts, Policy Papers)
Die drei häufigsten Fehler bei der Publikationsliste 1. Peer-reviewed und nicht-peer-reviewed Arbeiten werden nicht getrennt. Das fällt sofort auf und hinterlässt den Eindruck, Sie wollen die Liste aufblähen. 2. Eingereichte Arbeiten („submitted“) und Arbeiten in Begutachtung („under review“/„in revision“) werden nicht als solche gekennzeichnet. 3. Bei Mehrautoren-Publikationen wird nicht kenntlich gemacht, wer Erst- oder Letztautor ist. In vielen Fächern signalisiert die Erst- oder Letztautorschaft die wissenschaftliche Hauptverantwortung — das muss sichtbar sein.

6. Drittmittel

Eingeworbene Forschungsmittel sind in vielen Fächern das zweitwichtigste Kriterium nach den Publikationen. Listen Sie auf: Fördergeber (DFG, BMBF, EU, Stiftungen), Projekttitel, Laufzeit, Fördersumme und Ihre Rolle (Antragstellerin, Co-PI, Mitantragsteller). Unterscheiden Sie klar zwischen selbst eingeworbenen Mitteln und Projekten, an denen Sie als Mitarbeiterin beteiligt waren.

7. Lehre

Vollständige Auflistung aller Lehrveranstaltungen: Semester, Veranstaltungstitel, Typ (Vorlesung, Seminar, Übung), Hochschule. Bei Bewerbungen auf HAW-Professuren ist die Lehrerfahrung oft wichtiger als die Publikationsliste — achten Sie hier auf besondere Sorgfalt. Betreute Abschlussarbeiten (Bachelor, Master, Promotion) gehören in einen eigenen Unterabschnitt.

8. Vorträge und Konferenzen

Eingeladene Vorträge (invited talks) sind Gold wert und sollten deutlich von selbst eingereichten Konferenzvorträgen getrennt werden. Keynotes verdienen eine eigene Hervorhebung. Auch hier gilt: vollständig auflisten, mit Datum, Veranstaltung, Ort.

9. Gutachtertätigkeiten und wissenschaftliche Dienste

Gutachten für Zeitschriften (Peer Review), Gutachten für Förderorganisationen, Mitgliedschaft in Editorial Boards, Organisationskomitees von Konferenzen. Dieser Abschnitt zeigt der Kommission, dass Sie in der Community anerkannt und vernetzt sind.

10. Preise, Stipendien und Auszeichnungen

Alles, was auf äußere Anerkennung hinweist: Promotionspreise, Best-Paper-Awards, Forschungsstipendien, Lehrpreise. Auch Stipendien aus der Studienzeit gehören hier hinein (z. B. Studienstiftung, DAAD).

11. Mitgliedschaften

Fachgesellschaften, wissenschaftliche Vereinigungen, Netzwerke. Kurz gehalten, aber vollständig.

12. Sprachen und weitere Qualifikationen

Sprachen mit Niveauangabe. Weitere relevante Qualifikationen wie hochschuldidaktische Zertifikate oder Führungskräftetrainings.

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Wie eine Berufungskommission Ihren CV liest

Wer in einer Berufungskommission sitzt, liest nicht chronologisch von Seite eins bis Seite zwanzig. Die Realität sieht so aus: Bei einer typischen W3-Ausschreibung gehen 60 bis 120 Bewerbungen ein. Pro Bewerbung hat ein Kommissionsmitglied im ersten Durchgang fünf bis zehn Minuten. Was passiert in diesen Minuten?

  1. Erster Blick: Passt das Profil? Die Kommission schaut auf die aktuelle Position, das Forschungsprofil und die Denominationsnähe. Wenn der Schwerpunkt offensichtlich nicht zur Ausschreibung passt, ist die Bewerbung nach 30 Sekunden aussortiert.
  2. Zweiter Blick: Publikationsliste. Wie viele peer-reviewed Arbeiten? In welchen Zeitschriften? Gibt es einen erkennbaren roten Faden? Erstautorenanteil? Hier entscheidet sich, ob die Bewerbung auf die Longlist kommt.
  3. Dritter Blick: Drittmittel. Eigenständige Einwerbungen? DFG-Sachbeihilfen, ERC Grants, SFB-Beteiligungen? Das signalisiert Selbstständigkeit und Fähigkeit, ein Forschungsprogramm zu tragen.
  4. Vierter Blick: Lehre und Betreuung. Vor allem bei W2-Stellen und HAW-Professuren zentral. Hat die Person eigenständig gelehrt? Abschlussarbeiten betreut? Promotionen begleitet?
  5. Fünfter Blick: Mobilität und Internationalität. Auslandsaufenthalte, internationale Kooperationen, englischsprachige Lehre. Das Hausberufungsverbot verlangt ohnehin, dass Kandidierende nicht direkt von der eigenen Hochschule berufen werden — Mobilität ist also quasi Pflicht.
Insider-Wissen: Was Kommissionsmitglieder wirklich denken Zwei Dinge fallen negativ auf, ohne dass sie jemals offiziell kommuniziert werden: Ein CV ohne klare Struktur, bei dem man suchen muss, wo die Publikationen stehen. Und ein CV, der Quantität über Qualität stellt — also jede Konferenz-Posterpräsentation einzeln aufführt, aber bei den Journalartikeln dünn aufgestellt ist. Beides signalisiert mangelnde Reflexion über das eigene Profil.

Fachspezifische Unterschiede

Naturwissenschaften und Technik (MINT)

In MINT-Fächern stehen Zeitschriftenartikel im Zentrum. Die Publikationsliste dominiert den CV, oft macht sie mehr als die Hälfte des Umfangs aus. Impact Factor und Journal-Reputation spielen eine große Rolle. Die Autoren-Reihenfolge ist signifikant: Erstautor hat die Arbeit gemacht, Letztautor hat das Labor geleitet. Drittmittel werden in Eurosummen angegeben. Patente gehören hier ebenfalls in den CV.

Geistes- und Sozialwissenschaften

Monographien zählen hier deutlich mehr als in MINT. Ein Buch bei einem renommierten Verlag kann wichtiger sein als zehn Zeitschriftenartikel. Die Habilitationsschrift — falls vorhanden — sollte prominent platziert werden. Herausgeberschaften und die Mitarbeit an Handbüchern haben einen höheren Stellenwert. Drittmittel sind wichtig, aber die Summen sind typischerweise kleiner als in MINT.

Medizin

Hier zählt neben der Forschung die klinische Tätigkeit. Der CV muss Facharztausbildung, klinische Schwerpunkte und gegebenenfalls Operationsstatistiken enthalten. Publikationen in High-Impact-Journalen (Lancet, NEJM, JAMA) werden besonders gewürdigt. Klinische Studien, die man als PI geleitet hat, gehören prominent in den CV.

Das Schriftenverzeichnis: Herzstück und Hürde

Das Schriftenverzeichnis verdient einen eigenen Abschnitt, weil es der häufigste Stolperstein bei Professurbewerbungen ist. Ein gut strukturiertes Verzeichnis folgt diesen Regeln:

  • Nummerierung: Jede Publikation bekommt eine laufende Nummer. Das erleichtert die Referenzierung in Gutachten und Kommissionssitzungen.
  • Hervorhebung des eigenen Namens: Fett oder unterstrichen — damit die Kommission auf einen Blick sieht, wo Sie in der Autorenliste stehen.
  • Status kennzeichnen: „Published“, „accepted“, „in press“, „under review“, „submitted“ — klar und ehrlich. Kommissionsmitglieder prüfen stichprobenartig, ob die angegebenen Arbeiten existieren.
  • DOI angeben: Wo verfügbar, immer den DOI-Link angeben. Das spart der Kommission Suchzeit.
  • Metriken sparsam einsetzen: Der H-Index ist umstritten. Manche Kommissionen schauen darauf, andere halten ihn für unseriös. Wenn Sie ihn angeben, dann mit Quelle und Datum (z. B. „H-Index: 14, Google Scholar, Stand März 2026“). Angaben wie „Gesamtzitationen: 1.247“ können hilfreich sein — solange sie nicht im Vordergrund stehen.
Die H-Index-Debatte Der H-Index wurde 2005 vom Physiker Jorge Hirsch vorgeschlagen und hat sich rasch verbreitet — zur Freude von Verwaltungen und zum Leidwesen vieler Wissenschaftler. Die Kritik ist berechtigt: Der H-Index benachteiligt junge Forschende, ignoriert Fachunterschiede (ein Biologe hat strukturell höhere Werte als ein Mathematiker), und er lässt sich durch Selbstzitation künstlich aufblähen. Trotzdem schauen manche Kommissionen darauf. Unser Rat: Geben Sie ihn an, wenn er gut ist. Verzichten Sie darauf, wenn er irreführend niedrig ist und Sie Ihre Leistung besser durch andere Indikatoren zeigen können.

Karrierelücken: Ehrlich, aber strategisch

Karrierelücken sind in der Wissenschaft häufiger als viele zugeben: Elternzeit, Krankheit, gescheiterte Projekte, der Wechsel zwischen Wissenschaft und Industrie. Wie geht man damit um?

  • Nicht verschweigen: Lücken fallen auf, und der Versuch, sie zu kaschieren, wirkt schlimmer als die Lücke selbst.
  • Sachlich benennen: „Elternzeit (2022–2023)“ oder „Familienbedingte Auszeit (06/2021–12/2021)“ ist völlig ausreichend. Keine ausführlichen Erklärungen im CV — dafür gibt es das Anschreiben.
  • Kontext geben: Wenn die Lücke in eine produktive Phase davor und danach eingebettet ist, relativiert sie sich von selbst. Kommissionsmitglieder sind selbst Wissenschaftler — sie wissen, dass Lebensläufe nicht immer linear verlaufen.
  • Schutzklauseln nutzen: Das WissZeitVG verlängert die Höchstbefristungsdauer für Elternzeit, Pflege und Behinderung. Manche Ausschreibungen bitten explizit um Angaben zu solchen Umständen, damit die Kommission die Produktivität im Kontext bewerten kann.

Deutscher CV vs. internationaler CV

Wer sich im Ausland bewirbt oder an einer deutschen Hochschule mit internationaler Ausrichtung, sollte einige Konventionsunterschiede kennen:

MerkmalDeutscher CVAngloamerikanischer CV
GeburtsdatumÜblichUngewöhnlich (Anti-Diskriminierung)
FamilienstandManchmal angegebenNie angegeben
FotoUngewöhnlich bei ProfessurenNie
UnterschriftManchmal am EndeNie
ReihenfolgeAusbildung oft vor PositionenPositionen oft vor Ausbildung
ReferencesNicht im CV (separate Gutachterliste)Oft 3–4 Referenzen am Ende

Checkliste für Ihren akademischen CV

  1. ORCID eingetragen? Wenn nicht, jetzt anlegen — kostenlos unter orcid.org.
  2. Publikationsliste sauber strukturiert? Peer-reviewed getrennt von anderem, eigener Name hervorgehoben, Status klar gekennzeichnet.
  3. Drittmittel mit Summen und Rollen? Unterscheidung zwischen eigenständiger Einwerbung und Mitarbeit.
  4. Lehre vollständig? Alle Semester, alle Veranstaltungen, alle betreuten Arbeiten.
  5. Keine Zeitlücken? Jeder Monat Ihres beruflichen Werdegangs sollte zugeordnet sein.
  6. An das Fach angepasst? MINT: Journalartikel im Fokus. Geisteswissenschaften: Monographien hervorheben. Medizin: Klinische Tätigkeit nicht vergessen.
  7. Layout einheitlich? Gleiche Datumsformate, gleiche Einrückungen, konsistente Zitierweise in der Publikationsliste.
  8. Aktuell? Nichts ist peinlicher als ein CV, der seit zwei Jahren nicht aktualisiert wurde. Pflegen Sie ihn laufend.

Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich der akademische CV vom Industrie-CV?

Der akademische CV hat kein Seitenlimit und ist oft acht bis zwanzig Seiten lang, während der Industrie-CV meist ein bis zwei Seiten umfasst. Im akademischen CV wird alles aufgelistet, etwa jede Publikation, jeder Vortrag und jede Lehrtätigkeit, im Industrie-CV nur relevante, auf die Stelle zugeschnittene Stationen.

Ist bei Professurbewerbungen ein Foto üblich?

Bei Bewerbungen auf Professuren ist ein Foto in Deutschland ungewöhnlich, weil Berufungskommissionen den Anschein persönlicher Voreingenommenheit vermeiden wollen. In vielen Ausschreibungen wird explizit darum gebeten, auf ein Foto zu verzichten.

Wie sollte die Publikationsliste strukturiert sein?

Die Publikationsliste sollte strukturiert sein und unter anderem Monographien, Herausgeberschaften, peer-reviewed Zeitschriftenartikel, Buchkapitel, Konferenzbeiträge sowie Working Papers unterscheiden. Peer-reviewed und nicht-peer-reviewed Arbeiten sollten getrennt und der Status wie „under review“ oder „submitted“ gekennzeichnet werden.

Wie liest eine Berufungskommission den CV?

Bei einer typischen W3-Ausschreibung gehen 60 bis 120 Bewerbungen ein, und ein Kommissionsmitglied hat im ersten Durchgang fünf bis zehn Minuten pro Bewerbung. Gelesen wird nicht chronologisch, sondern nach Profilpassung, Publikationsliste, Drittmitteln, Lehre und Betreuung sowie Mobilität und Internationalität.

Wie geht man mit Karrierelücken im CV um?

Lücken sollten nicht verschwiegen, sondern sachlich benannt werden, etwa „Elternzeit (2022–2023)“; ausführliche Erklärungen gehören ins Anschreiben. Das WissZeitVG verlängert die Höchstbefristungsdauer für Elternzeit, Pflege und Behinderung.

Worin unterscheiden sich die Fächer beim CV?

In MINT-Fächern dominieren Zeitschriftenartikel und die Autoren-Reihenfolge ist signifikant. In den Geistes- und Sozialwissenschaften zählen Monographien deutlich mehr, und in der Medizin gehört neben der Forschung die klinische Tätigkeit in den CV.

Praxis-Tipp: Zwei Versionen pflegen Führen Sie dauerhaft zwei Versionen Ihres CVs: einen vollständigen akademischen CV (für Berufungen, DFG-Anträge, Gutachten) und eine kompakte Kurzversion von zwei bis drei Seiten (für Konferenz-Biographien, Presseanfragen, Industriekontakte). Beide Versionen lassen sich aus einer gemeinsamen Grundlage ableiten — das spart Arbeit und verhindert Inkonsistenzen.