THE World University Rankings 2026: Methodik, Top 10 und alle Einrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Times Higher Education World University Rankings — kurz THE-Ranking — sind neben dem Shanghai-Ranking die meistzitierte weltweite Hochschulrangliste. Sie unterscheiden sich von diesem grundlegend: THE misst nicht nur Forschung, sondern will nach eigener Darstellung alle Kernaufgaben forschungsstarker Universitäten bewerten — Lehre, Forschung, Wissenstransfer und internationale Ausrichtung. Das erklärt, warum dieselbe Universität hier oft deutlich anders steht als im ARWU.
Diese Seite erklärt zuerst, wer das Ranking erstellt und wie gerechnet wird — einschließlich der Punkte, an denen die Methodik regelmäßig kritisiert wird. Danach folgen die Top 10 weltweit und alle 84 Einrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz des Jahrgangs 2026. Wo wir zu einer Hochschule ein Profil mit offenen Stellen führen, ist ihr Name verlinkt.
Stand: Jahrgang 2026. Alle Rangangaben stammen aus der am 29. August 2026 von timeshighereducation.com abgerufenen Liste des Jahrgangs 2026. THE benennt seine Ausgaben nach dem Folgejahr: Der Jahrgang 2026 erschien im Herbst 2025, die zugehörige Methodik-Veröffentlichung trägt das Datum 22. September 2025.
Was ist das THE-Ranking — und wer macht es?
Herausgeber ist Times Higher Education, ein britisches Medienunternehmen für den Hochschulsektor. Anders als das ARWU, das aus einer Universität heraus entstanden ist, ist das THE-Ranking das Produkt eines Verlags, der daneben Beratungs-, Daten- und Werbeleistungen für Hochschulen anbietet. THE bezeichnet die World University Rankings als die einzigen globalen Tabellen, die forschungsstarke Universitäten über alle ihre Kernaufgaben hinweg bewerten.
Gerechnet wird mit 18 Leistungsindikatoren. Einer davon — die Auslandsmobilität Studierender („study abroad“) — hat derzeit ausdrücklich das Gewicht null; THE will ihn erst aufnehmen, wenn die Datenqualität stimmt. Faktisch tragen also 17 Indikatoren zum Ergebnis bei.
Wer überhaupt in die Wertung kommt
THE nennt drei Ausschlussgründe: Eine Hochschule kann aus der Wertung fallen, wenn sie keine grundständige Lehre anbietet, wenn ihr Forschungsoutput zwischen 2020 und 2024 unter 1.000 einschlägigen Publikationen lag (bei mindestens 100 pro Jahr) oder wenn 80 % oder mehr ihres Outputs in nur einem der elf THE-Fachgebiete liegen. Einrichtungen am Tabellenende mit dem Status „Reporter“ haben Daten geliefert, erfüllen aber die Voraussetzungen für einen Rang nicht.
Entscheidend für das Verständnis der Liste ist ein Satz aus der Methodik: „Institutions provide and sign off their institutional data for use in the rankings.“ Die Hochschulen liefern ihre Daten also selbst und geben sie frei. Fehlt ein einzelner Wert, wird er konservativ geschätzt — THE will so vermeiden, eine Einrichtung mit einer Null zu bestrafen, ohne das Zurückhalten von Daten zu belohnen. Wer überhaupt nicht teilnimmt, taucht nicht auf.
Die Methodik: 18 Indikatoren in fünf Säulen
Die folgenden Gewichte stehen so in der Methodik-Veröffentlichung zu den World University Rankings (Jahrgang 2026):
| Säule | Gewicht | Einzelindikatoren |
|---|---|---|
| Lehre (Lernumgebung) | 29,5 % | Lehr-Reputation 15 % · Betreuungsrelation 4,5 % · Promotionen je Bachelorabschluss 2 % · Promotionen je wissenschaftlichem Personal 5,5 % · Einnahmen je Kopf 2,5 % |
| Forschungsumfeld | 29 % | Forschungs-Reputation 18 % · Drittmittel je Kopf 5,5 % · Publikationen je Kopf 5,5 % |
| Forschungsqualität | 30 % | Zitationswirkung 15 % · research strength 5 % · research excellence 5 % · research influence 5 % |
| Internationale Ausrichtung | 7,5 % | Anteil internationaler Studierender 2,5 % · Anteil internationalen Personals 2,5 % · internationale Ko-Autorenschaft 2,5 % · Auslandsmobilität 0 % |
| Wirtschaft | 4 % | Industrie-Drittmittel 2 % · Patente 2 % |
Was hinter den wichtigsten Größen steckt
- Die Reputationsbefragung (zusammen 33 %) — Lehr-Reputation und Forschungs-Reputation stammen beide aus dem Academic Reputation Survey, den THE jährlich durchführt. Für den Jahrgang 2026 wurde er zwischen November 2024 und Januar 2025 erhoben und mit den Ergebnissen der Befragung von 2024 zusammengeführt — zusammen mehr als 108.000 Antworten. THE gewichtet die Antworten nach, wo einzelne Fächer oder Länder über- oder unterrepräsentiert sind, und berücksichtigt seit 2024 zusätzlich, aus wie vielen verschiedenen Einrichtungen die Stimmen für eine Universität kommen.
- Zitationen (15 %) — Datenlieferant ist Elsevier mit der Datenbank Scopus. Für den Jahrgang 2026 flossen nach Angaben von THE 174,9 Millionen Zitationen auf 18,7 Millionen Veröffentlichungen der Jahre 2020 bis 2024 ein; die Zitationen selbst werden über sechs Jahre (2020–2025) gezählt. Die Werte werden nach Fachgebiet normalisiert und aus einem länderbereinigten und einem nicht bereinigten Maß zu gleichen Teilen gemischt.
- Die drei neueren Forschungsqualitäts-Maße (je 5 %) — 2023 eingeführt: research strength ist das 75. Perzentil der feldnormierten Zitationswirkung, research excellence zählt Veröffentlichungen in den weltweit obersten 10 % der feldnormierten Zitationswirkung, research influence gewichtet Zitationen danach, wie einflussreich die zitierenden Arbeiten selbst sind.
- Drittmittel und Einnahmen — sowohl die Forschungs- als auch die Institutionseinnahmen werden je wissenschaftlichem Personal berechnet und kaufkraftbereinigt. THE nennt den Forschungseinnahmen-Indikator in der eigenen Methodik ausdrücklich „a controversial indicator because it can be influenced by national policy and economic circumstances“ — und behält ihn dennoch bei.
- Patente (2 %) — gezählt werden Patente, die Forschung der Universität zitieren, veröffentlicht zwischen 2020 und 2024. Für den Jahrgang 2026 wurden die Quellen über WIPO, EPA und die Ämter der USA, Großbritanniens und Japans hinaus auf über 100 Patentämter erweitert.
Wie aus 18 Indikatoren ein Rang wird
THE standardisiert jeden Indikator über eine kumulative Verteilungsfunktion — für die meisten Kennzahlen als Variante des Z-Scores. Bei Lehr- und Forschungsreputation, research excellence, research influence und Patenten kommt wegen der Verteilung eine exponentielle Komponente hinzu. Erst danach werden die Indikatoren mit den oben genannten Anteilen zusammengeführt.
Wichtig für das Lesen der Listen: Einzelplätze vergibt THE bis Platz 200. Danach stehen Rangbänder — erst in Fünfziger-, dann in Hunderter- und schließlich in noch größeren Schritten. Ein vorangestelltes Gleichheitszeichen in der Originalliste bedeutet einen geteilten Rang; in den Tabellen unten steht dafür „(geteilt)“.
Was am THE-Ranking kritisiert wird
Auch hier gilt: Die folgenden Einschränkungen lassen sich aus der von THE selbst veröffentlichten Methodik ableiten. Welches Gewicht man ihnen gibt, ist eine Bewertungsfrage; dass es sie gibt, ist es nicht.
- Ein Drittel des Gesamtgewichts ist Ruf, nicht gemessene Leistung. Lehr-Reputation (15 %) und Forschungs-Reputation (18 %) ergeben zusammen 33 % — und beide kommen aus derselben Meinungsumfrage unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dass deren Rohverteilung nicht ausgewogen ist, dokumentiert THE selbst: Antworten werden nachgewichtet, wo einzelne Fächer oder Länder über- oder unterrepräsentiert sind.
- Die Reputationsdaten sind älter, als die Jahreszahl vermuten lässt. Der Jahrgang 2026 stützt sich laut Methodik auf die Erhebung von November 2024 bis Januar 2025, zusammengeführt mit der Befragung von 2024. Die jüngste dieser Antworten stammt damit aus dem Januar 2025 — ein Rang „2026“ ist keine Aussage über den Zustand im Jahr 2026.
- Die Hochschulen liefern die Daten selbst. Betreuungsrelation, Promotionszahlen, Personal- und Einnahmezahlen stammen aus den Meldungen der Einrichtungen. Wer nicht meldet, bekommt geschätzte Werte; wer gar nicht teilnimmt, fehlt in der Liste. Das Ranking bildet damit nicht die Hochschullandschaft ab, sondern die Menge der Teilnehmenden.
- „Lehre“ heißt nicht Lehrqualität. Von den 29,5 % der Lehr-Säule sind 15 % Reputation. Die verbleibenden 14,5 % sind Verhältniszahlen — Personal je Studierendem, Promotionen je Abschluss, Promotionen je Personal, Einnahmen je Kopf. Wie gut tatsächlich unterrichtet wird, misst keiner dieser Werte.
- Forschung dominiert das Ergebnis. Forschungsumfeld (29 %) und Forschungsqualität (30 %) ergeben zusammen 59 %; rechnet man die Forschungsreputation innerhalb der Lehr-Säule nicht mit, bleibt der Befund derselbe: Eine forschungsschwache, aber hervorragend lehrende Hochschule kann in dieser Rechnung nicht weit oben landen.
- Fachliche Spezialisierung kann zum Ausschluss führen. THE nennt als Kriterium ausdrücklich, dass Hochschulen ausgeschlossen werden können, wenn 80 % oder mehr ihres Forschungsoutputs in nur einem der elf Fachgebiete liegen — ebenso bei weniger als 1.000 Publikationen zwischen 2020 und 2024 oder fehlender grundständiger Lehre. Ein Fehlen in der Liste ist deshalb kein Qualitätsurteil. Wie viele Häuser aus welchem Grund ausgeschlossen wurden, veröffentlicht THE nicht.
- Der Herausgeber ist zugleich Dienstleister. Auf derselben Website, auf der das Ranking erscheint, bietet THE Hochschulen Datenprodukte, Beratung, Werbung, Recruiting-Dienste und Institutionsabonnements an. Herausgeber und Dienstleister sind also dasselbe Unternehmen. Das ist eine Tatsache der Konstruktion, kein Vorwurf — welche Schlüsse man daraus zieht, muss jede Leserin selbst ziehen.
Der grundsätzliche Einwand gegen kennzahlbasierte Forschungsbewertung ist im Leiden Manifesto for Research Metrics zusammengefasst (Hicks, Wouters, Waltman, de Rijcke, Rafols, Nature, 23. April 2015): zehn Grundsätze, nach denen Kennzahlen das fachliche Urteil stützen, nicht ersetzen sollen (leidenmanifesto.org).
Die Top 10 weltweit (THE 2026)
| Rang | Universität | Land |
|---|---|---|
| 1 | University of Oxford | Vereinigtes Königreich |
| 2 | Massachusetts Institute of Technology | USA |
| 3 (geteilt) | Princeton University | USA |
| 3 (geteilt) | University of Cambridge | Vereinigtes Königreich |
| 5 (geteilt) | Harvard University | USA |
| 5 (geteilt) | Stanford University | USA |
| 7 | California Institute of Technology | USA |
| 8 | Imperial College London | Vereinigtes Königreich |
| 9 | University of California, Berkeley | USA |
| 10 | Yale University | USA |
Quelle: Times Higher Education, World University Rankings 2026, Ausschnitt Plätze 1–10 · vollständige Originalliste auf timeshighereducation.com · abgerufen am 29. August 2026. Punktwerte werden hier bewusst nicht wiedergegeben.
Der Vergleich mit dem Shanghai-Ranking zeigt, wie stark die Methodik das Ergebnis bestimmt: Oxford steht bei THE auf Platz 1 und im ARWU 2026 auf Platz 7; Harvard führt das ARWU an und teilt sich bei THE Platz 5. Die ETH Zürich ist bei THE Elfte, im ARWU Neunzehnte; die TU München steht bei THE auf 27 und im ARWU auf 45.
Alle Einrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im THE-Ranking 2026
Im Jahrgang 2026 führt THE 84 Einrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum: 58 aus Deutschland, 13 aus Österreich und 13 aus der Schweiz. 80 davon haben einen Rang oder ein Rangband, 4 tragen den Status „Reporter“ — sie haben Daten geliefert, erfüllen aber THEs Voraussetzungen für eine Platzierung nicht. Bei 77 der 84 Einrichtungen führen wir ein Profil mit den aktuell offenen Stellen; diese Namen sind verlinkt.
Deutschland – 58 Einrichtungen im THE-Ranking 2026
Österreich – 13 Einrichtungen im THE-Ranking 2026
| Rang weltweit | Universität |
|---|---|
| 95 (geteilt) | Universität Wien |
| 181 (geteilt) | Medizinische Universität Wien |
| 201–250 | Medizinische Universität Graz |
| 201–250 | Medizinische Universität Innsbruck |
| 251–300 | Central European University (Wien) |
| 301–350 | Technische Universität Wien |
| 301–350 | Universität Innsbruck (Leopold-Franzens) |
| 401–500 | Johannes Kepler Universität Linz |
| 501–600 | Universität Graz (Karl-Franzens) |
| 601–800 | Technische Universität Graz |
| 601–800 | Universität Salzburg (Paris-Lodron) |
| 601–800 | Universität Klagenfurt (Alpen-Adria) |
| 801–1000 | Montanuniversität Leoben |
Schweiz – 13 Einrichtungen im THE-Ranking 2026
| Rang weltweit | Universität |
|---|---|
| 11 | ETH Zürich |
| 35 | EPFL Lausanne |
| 108 (geteilt) | Universität Bern |
| 120 | Universität Basel |
| 125 (geteilt) | Universität Lausanne |
| 166 (geteilt) | Universität Genf |
| 251–300 | Università della Svizzera italiana (USI) |
| 351–400 | Universität St. Gallen (HSG) |
| 401–500 | Universität Freiburg / Fribourg |
| 601–800 | Universität Neuenburg / Neuchâtel |
| 1001–1200 | ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften |
| 1201–1500 | HES-SO Westschweizer Fachhochschule |
| Reporter | SBS Swiss Business School |
Quelle: Times Higher Education, World University Rankings 2026, Ausschnitt Deutschland/Österreich/Schweiz · vollständige Originalliste auf timeshighereducation.com · abgerufen am 29. August 2026. Wiedergegeben sind ausschließlich Rang beziehungsweise Rangband; die Säulen- und Gesamtpunktwerte bleiben beim Herausgeber.
Drei Hinweise zur Lesart: Die Charité und die Medizinische Hochschule Hannover führen wir in unserem Verzeichnis unter den Universitätskliniken, die Technische Hochschule Ingolstadt unter den Fachhochschulen — die Links zeigen deshalb dorthin. Die deutschen Namen sind unsere Übersetzung der englischen Bezeichnungen aus der Originalliste. Und „(geteilt)“ steht für das Gleichheitszeichen, mit dem THE geteilte Ränge kennzeichnet.
Was ein Rangplatz für eine Bewerbung bedeutet
Das THE-Ranking sagt mehr über eine Hochschule aus als das ARWU — es berücksichtigt Personalausstattung, Promotionsdichte, internationale Zusammensetzung und Drittmittel. Aber es bleibt ein Durchschnitt über eine ganze Universität, und ein Drittel davon ist Ruf.
Zwei der Kennzahlen, die THE je Hochschule in der Originalliste veröffentlicht, taugen immerhin als Anlass für eine Rückfrage: die Betreuungsrelation (Personal je Studierendem) und der Anteil internationalen Personals. Beides sind gemeldete Durchschnittswerte über die ganze Hochschule — was daraus für Ihre Lehrverpflichtung oder für die Arbeitssprache Ihres Instituts folgt, sagen sie nicht. Fragen Sie das im Bewerbungsgespräch, statt es aus der Tabelle abzuleiten.
Der Rang selbst ersetzt keine Recherche zur konkreten Stelle. Wer sich auf eine Postdoc- oder Promotionsstelle bewirbt, sollte die Arbeitsgruppe prüfen, die Ausschreibung genau lesen und — falls die Stelle befristet ist — die Regeln des WissZeitVG kennen. Das Ranking ist Hintergrund, nicht Entscheidungsgrundlage.
Mehr zur Einordnung aller Rankings — wie sich THE, ARWU, QS, das CHE Hochschulranking und das Ranking der WirtschaftsWoche zueinander verhalten und welche Liste für welche Zielgruppe taugt — steht in unserer Übersicht zu Uni-Rankings.
- Ränge Top 10 und DACH: Times Higher Education, World University Rankings 2026.
- Säulen, Indikatoren, Gewichte, Aufnahmekriterien, Reporter-Status, Standardisierung: Times Higher Education, Methodik der World University Rankings (veröffentlicht am 22. September 2025).
- Zur Kritik an kennzahlbasierter Forschungsbewertung: Leiden Manifesto for Research Metrics (Hicks, Wouters, Waltman, de Rijcke, Rafols, Nature, 23. April 2015).
- Verwandtes Ranking mit anderer Methodik: Shanghai-Ranking (ARWU).
- Einordnung aller gängigen Ranglisten und ihrer Zielgruppen: Übersicht zu Uni-Rankings.
Häufige Fragen
Wer erstellt das THE-Ranking?
Times Higher Education, ein britisches Medienunternehmen für den Hochschulsektor, das daneben Daten-, Beratungs- und Werbeleistungen für Hochschulen anbietet. Die World University Rankings erscheinen jährlich; die Ausgabe trägt jeweils die Jahreszahl des Folgejahres.
Was misst das THE-Ranking?
18 Indikatoren in fünf Säulen: Lehre 29,5 %, Forschungsumfeld 29 %, Forschungsqualität 30 %, internationale Ausrichtung 7,5 % und Wirtschaft 4 %. Ein Indikator zur Auslandsmobilität hat derzeit das Gewicht null.
Wie viel Gewicht hat die Reputationsbefragung?
33 % — 15 % Lehr-Reputation und 18 % Forschungs-Reputation, beide aus dem Academic Reputation Survey. Für den Jahrgang 2026 wurde er von November 2024 bis Januar 2025 erhoben und mit der Befragung von 2024 zu über 108.000 Antworten zusammengeführt.
Welche deutschsprachige Universität steht am besten?
Die ETH Zürich auf Platz 11. Beste deutsche Universität ist die Technische Universität München auf Platz 27, gefolgt von der LMU München auf Platz 34 und der Universität Heidelberg auf Platz 49. Beste österreichische Universität ist die Universität Wien auf einem geteilten Platz 95.
Was bedeutet der Status „Reporter“?
Eine Einrichtung mit Reporter-Status hat Daten an THE geliefert, erfüllt aber die Voraussetzungen für eine Platzierung nicht — etwa wegen zu geringen Publikationsvolumens oder zu starker fachlicher Spezialisierung. Sie steht in der Liste, aber ohne Rang.
Warum stehen dieselben Universitäten im ARWU ganz anders?
Weil andere Größen gemessen werden. Das Shanghai-Ranking wertet Nobelpreise, hochzitierte Forschende und Publikationszählungen; THE gibt einer Reputationsbefragung 33 % und berücksichtigt Personal-, Einnahmen- und Internationalitätskennzahlen. Die TU München etwa steht bei THE auf Platz 27 und im ARWU 2026 auf Platz 45.