Shanghai-Ranking (ARWU) 2026: Methodik, Top 10 und alle Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Karriere Rankings Von Stand: Jahrgang 2026 · abgerufen am 29. August 2026

Das Shanghai-Ranking — korrekt: Academic Ranking of World Universities (ARWU) — ist die älteste der großen weltweiten Hochschulranglisten. Wer auf dem Profil einer Universität „Platz 45 weltweit“ liest, sieht eine Zahl, aber nicht, wie sie zustande kommt. Genau darum geht es hier: wer das ARWU erstellt, was darin tatsächlich gemessen wird — und was ausdrücklich nicht.

Danach folgen die beiden Listen, die man in der Praxis sucht: die Top 10 weltweit und alle 71 Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die im Jahrgang 2026 gelistet sind. Wo wir zu einer dieser Hochschulen ein Profil mit offenen Stellen führen, ist der Name verlinkt.

Stand: Jahrgang 2026. Alle Rangangaben stammen aus der am 29. August 2026 von shanghairanking.com abgerufenen Liste des Jahrgangs 2026. Das ARWU erscheint jährlich; sobald der Jahrgang 2027 vorliegt, ist diese Seite veraltet, bis sie nachgezogen wird.

Was ist das Shanghai-Ranking — und wer macht es?

Das ARWU wurde nach Angaben des Herausgebers erstmals im Juni 2003 vom Center for World-Class Universities (CWCU) der Graduate School of Education — früher Institute of Higher Education — der Shanghai Jiao Tong University in China veröffentlicht und seither jährlich aktualisiert. Seit 2009 wird es von der ShanghaiRanking Consultancy herausgegeben und urheberrechtlich gehalten; diese bezeichnet sich selbst als vollständig unabhängige Organisation, die keiner Universität und keiner Regierungsstelle rechtlich untersteht.

Der ursprüngliche Zweck erklärt bis heute den Zuschnitt: Das Ranking entstand, um chinesischen Universitäten einen Maßstab zum internationalen Spitzenfeld zu geben. Gemessen wird deshalb Forschungsleistung, und zwar in Größen, die sich weltweit einheitlich zählen lassen — nicht das, was eine Hochschule für ihre Studierenden oder ihre Beschäftigten ausmacht.

Wer überhaupt in die Wertung kommt

In den Kandidatenkreis nimmt das ARWU nach eigener Darstellung jede Universität auf, die Nobelpreisträger, Fields-Medaillisten oder von Clarivate ausgewählte Highly Cited Researchers hat oder Aufsätze in Nature oder Science veröffentlicht hat; hinzu kommen Universitäten mit einer erheblichen Menge an Aufsätzen im Science Citation Index-Expanded (SCIE) und im Social Science Citation Index (SSCI) des Web of Science. Mehr als 2.500 Universitäten werden so tatsächlich bewertet, veröffentlicht werden die besten 1.000.

Zwei Folgerungen daraus, die man kennen sollte, bevor man eine Zahl deutet: Erstens ist eine Hochschule, die im ARWU gar nicht auftaucht, damit nicht „schlecht“ — sie erfüllt möglicherweise nur die Eintrittsschwelle einer forschungslastigen Zählung nicht. Fachhochschulen, Kunst- und Musikhochschulen, pädagogische Hochschulen und die meisten privaten Hochschulen kommen in dieser Liste systembedingt nicht vor. Zweitens ist der Abstand zwischen Platz 400 und Platz 700 etwas ganz anderes als der Abstand zwischen Platz 4 und Platz 7.

Die Methodik: sechs Indikatoren, sechs Gewichte

Das ARWU rechnet mit sechs Indikatoren. Die folgenden Gewichte stehen so in der Methodik-Veröffentlichung zum Jahrgang 2026:

KriteriumIndikatorCodeGewicht
Qualität der AusbildungAbsolventinnen und Absolventen mit Nobelpreis oder Fields-MedailleAlumni10 %
Qualität des PersonalsBeschäftigte mit Nobelpreis oder Fields-MedailleAward20 %
Highly Cited Researchers (Auswahl von Clarivate)HiCi20 %
ForschungsleistungAufsätze in Nature und ScienceN&S20 %
Aufsätze in SCIE und SSCI (Web of Science)PUB20 %
Pro-Kopf-LeistungGewichtete Summe der fünf Indikatoren je wissenschaftlich BeschäftigtemPCP10 %

Für Einrichtungen, die auf Geistes- und Sozialwissenschaften spezialisiert sind, entfällt der Indikator N&S; sein Gewicht wird auf die übrigen Indikatoren verteilt. Die Methodik-Seite nennt als Beispiel die London School of Economics.

Was hinter den sechs Kurzbezeichnungen steckt

  • Alumni (10 %) — Zahl der Preisträger, die an der Einrichtung einen Bachelor-, Master- oder Doktorgrad erworben haben. Der Abschluss wird nach Jahrzehnt abgestuft gewichtet: 100 % ab 2011, 90 % für 2001–2010, 80 % für 1991–2000 und so weiter bis 10 % für 1921–1930. Mehrere Abschlüsse derselben Person zählen einmal.
  • Award (20 %) — Zahl der Beschäftigten, die während ihrer Tätigkeit an der Einrichtung einen Nobelpreis in Physik, Chemie, Medizin oder Wirtschaftswissenschaften oder die Fields-Medaille in Mathematik erhalten haben. Auch hier wird abgestuft: 100 % ab 2021 bis hinunter zu 10 % für 1931–1940. Geteilte Preise zählen anteilig; bei mehreren Zugehörigkeiten wird auf die Zahl der Einrichtungen aufgeteilt.
  • HiCi (20 %) — Zahl der Highly Cited Researchers, die das Institute for Scientific Information bei Clarivate auswählt. Für den Jahrgang 2026 wurde die im Dezember 2025 erschienene Liste verwendet. Wer in mehreren Fachfeldern gelistet ist, zählt mehrfach; berücksichtigt wird nur die Hauptzugehörigkeit.
  • N&S (20 %) — Forschungsaufsätze in Nature und Science aus den Jahren 2021 bis 2025. Die Autorenposition wird gewichtet: 100 % für die korrespondierende Adresse, 50 % für die Erstautorenadresse, 25 % für die nächste, 10 % für alle weiteren. Gezählt wird nur der Publikationstyp „Article“.
  • PUB (20 %) — Zahl der im Jahr 2025 in SCIE und SSCI indexierten Aufsätze, ebenfalls nur Typ „Article“. Aufsätze im SSCI werden doppelt gewichtet.
  • PCP (10 %) — die gewichtete Summe der fünf übrigen Indikatoren, geteilt durch die Zahl der wissenschaftlich Beschäftigten in Vollzeitäquivalenten. Wo für ein Land keine Beschäftigtenzahlen zu bekommen sind, setzt das ARWU für alle Einrichtungen dieses Landes den Durchschnitt der weltweiten Top 1.000 ein. Für Deutschland, die Schweiz und Österreich liegen laut Methodik-Seite eigene Zahlen vor.

Wie aus sechs Zahlen ein Rang wird

Je Indikator bekommt die beste Einrichtung 100 Punkte; alle anderen werden als Prozentwert davon berechnet. Die Verteilung jedes Indikators wird auf verzerrende Effekte geprüft und nötigenfalls mit statistischen Standardverfahren angepasst. Aus den gewichteten Einzelwerten entsteht ein Gesamtwert, der noch einmal auf 100 für die beste Einrichtung skaliert wird.

Wichtig für das Lesen der Listen: Einzelplätze vergibt das ARWU nur bis Platz 100. Ab da veröffentlicht es Rangbänder — erst in Fünfziger-Schritten (101–150, 151–200), dann in Hunderter-Schritten bis 901–1000. Zwei Universitäten im selben Band sind aus der veröffentlichten Liste heraus nicht unterscheidbar. Das betrifft die allermeisten deutschsprachigen Häuser: Von den 71 Universitäten aus DACH im Jahrgang 2026 stehen nur neun mit einem Einzelplatz in der Liste.

Was das ARWU nicht misst — die verbreitete Kritik

Die folgenden Einschränkungen lassen sich aus der oben zitierten Methodik ableiten — jede von ihnen ist an einer Stelle der veröffentlichten Indikatorenliste oder ihrer Definitionen nachprüfbar. Welches Gewicht man ihnen gibt, ist eine Bewertungsfrage; dass es sie gibt, ist es nicht.

  1. 30 % des Gewichts hängen an Nobelpreisen und Fields-Medaillen — teilweise aus dem letzten Jahrhundert. Alumni und Award ergeben zusammen 30 %, und beide reichen laut Definition bis in die 1920er beziehungsweise 1930er Jahre zurück. Ein Haus zehrt also von Preisen, die vor Jahrzehnten vergeben wurden; umgekehrt kann keine gegenwärtige Leistung daran kurzfristig etwas ändern.
  2. Fächer-Schieflage. Nobelpreise gibt es in Physik, Chemie, Medizin und Wirtschaftswissenschaften, die Fields-Medaille in Mathematik. Geistes-, Rechts-, Erziehungs- und Ingenieurwissenschaften kommen in Alumni und Award schlicht nicht vor. Nature und Science sind naturwissenschaftliche Zeitschriften. Das ARWU räumt diese Schieflage indirekt ein, indem es für geistes- und sozialwissenschaftlich spezialisierte Häuser den N&S-Indikator aussetzt.
  3. Größe schlägt Dichte. Vier der sechs Indikatoren sind reine Zählgrößen: Anzahl Preisträger, Anzahl HiCi-Forschender, Anzahl Aufsätze. Nur PCP setzt die Leistung ins Verhältnis zur Personalgröße — und trägt 10 %. Eine große Volluniversität hat damit einen strukturellen Vorteil gegenüber einer kleinen, spezialisierten.
  4. Lehre kommt praktisch nicht vor. Die Kategorie heißt zwar „Qualität der Ausbildung“, gemessen wird darin aber ausschließlich die Zahl preisgekrönter Ehemaliger. Betreuungsrelation, Studienbedingungen, Abschlussquoten, Lehrqualität: In der veröffentlichten Indikatorenliste taucht davon nichts auf.
  5. Alles hängt an wenigen Datenquellen. HiCi ist die Clarivate-Liste, N&S sind zwei Zeitschriften, PUB ist das Web of Science — und dort laut Definition ausschließlich der Publikationstyp „Article“ in SCIE und SSCI. Was nicht als Artikel in diesen beiden Indizes erscheint, geht in den PUB-Indikator nicht ein — also in die 20 %, die dieser Indikator trägt.
  6. Eine dokumentierte Datenlücke. Beim Pro-Kopf-Indikator wird dort, wo Beschäftigtenzahlen fehlen, ein Länderdurchschnitt eingesetzt. Das ist sauber offengelegt, macht den Indikator aber für die betroffenen Länder zu einer Schätzung.
  7. Die Rangbänder verdecken jede Bewegung. Wer von Position 240 auf 210 vorrückt, steht in beiden Jahren im Band 201–300. Veränderungen in der Breite der Liste sind aus den veröffentlichten Daten nicht ablesbar.

Diese Kritik ist nicht ARWU-spezifisch, sondern trifft kennzahlbasierte Forschungsbewertung insgesamt. Das prominenteste Dokument dazu ist das Leiden Manifesto for Research Metrics von Hicks, Wouters, Waltman, de Rijcke und Rafols, veröffentlicht als Kommentar in Nature am 23. April 2015: zehn Grundsätze, nach denen Kennzahlen das fachliche Urteil unterstützen, aber nicht ersetzen sollen (leidenmanifesto.org).

Die Top 10 weltweit (ARWU 2026)

RangUniversitätLand
1Harvard UniversityUSA
2Stanford UniversityUSA
3Massachusetts Institute of TechnologyUSA
4University of CambridgeVereinigtes Königreich
5University of California, BerkeleyUSA
6Princeton UniversityUSA
7University of OxfordVereinigtes Königreich
8Columbia UniversityUSA
9University of ChicagoUSA
10California Institute of TechnologyUSA

Quelle: ShanghaiRanking’s Academic Ranking of World Universities 2026, Ausschnitt Plätze 1–10 · vollständige Originalliste auf shanghairanking.com · abgerufen am 29. August 2026. Punktwerte werden hier bewusst nicht wiedergegeben.

Acht der zehn Plätze gehen an US-amerikanische Universitäten, zwei an britische. Bei der Einordnung ist zu berücksichtigen, dass 30 % des Gewichts an Nobelpreisen und Fields-Medaillen hängen, deren Anrechnung nach den Definitionen bis in die 1920er beziehungsweise 1930er Jahre zurückreicht.

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Alle Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im ARWU 2026

Im Jahrgang 2026 stehen 71 Universitäten aus dem deutschsprachigen Raum in der veröffentlichten Liste der besten 1.000: 51 aus Deutschland, 11 aus Österreich und 9 aus der Schweiz. Bei 67 davon führen wir ein Profil mit den aktuell offenen Stellen — diese Namen sind verlinkt. Die übrigen sind nicht verlinkt, weil wir zu ihnen (noch) kein Profil haben.

Deutschland – 51 Universitäten im ARWU 2026

Rang weltweitUniversität
45Technische Universität München
49Ludwig-Maximilians-Universität München
59Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
69Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
101–150Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
151–200Technische Universität Dresden
151–200Goethe-Universität Frankfurt
151–200Universität zu Köln
151–200Georg-August-Universität Göttingen
151–200Westfälische Wilhelms-Universität Münster
151–200Eberhard Karls Universität Tübingen
201–300Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
201–300Johannes Gutenberg-Universität Mainz
201–300Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
201–300Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
201–300RWTH Aachen
201–300Technische Universität Berlin
201–300Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
201–300Universität Hamburg
201–300Universität Leipzig
201–300Julius-Maximilians-Universität Würzburg
301–400Ruhr-Universität Bochum
301–400Universität Duisburg-Essen
301–400Philipps-Universität Marburg
301–400Universität Potsdam
301–400Universität Stuttgart
401–500Leibniz Universität Hannover
401–500Universität des Saarlandes
401–500Universität Bayreuth
401–500Justus-Liebig-Universität Gießen
401–500Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
401–500Friedrich-Schiller-Universität Jena
401–500Universität Konstanz
401–500Universität Regensburg
401–500Universität Ulm
501–600Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
501–600Technische Universität Darmstadt
501–600Universität Bremen
501–600Universität zu Lübeck
501–600Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
501–600Universität Rostock
601–700Technische Universität Dortmund
601–700Universität Augsburg
701–800Technische Universität Braunschweig
701–800Universität Hohenheim
701–800RPTU Kaiserslautern-Landau
701–800Universität Mannheim
801–900Universität Bielefeld
801–900Universität Kassel
801–900Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
901–1000Bergische Universität Wuppertal

Österreich – 11 Universitäten im ARWU 2026

Rang weltweitUniversität
101–150Universität Wien
201–300Medizinische Universität Wien
201–300Universität Innsbruck (Leopold-Franzens)
301–400Technische Universität Wien
401–500Universität Graz (Karl-Franzens)
501–600Medizinische Universität Graz
501–600Medizinische Universität Innsbruck
501–600Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)
601–700Technische Universität Graz
901–1000Johannes Kepler Universität Linz
901–1000Universität Salzburg (Paris-Lodron)

Schweiz – 9 Universitäten im ARWU 2026

Rang weltweitUniversität
19ETH Zürich
43EPFL Lausanne
55Universität Genf
65Universität Zürich
91Universität Basel
151–200Universität Bern
151–200Universität Lausanne
601–700Università della Svizzera italiana (USI)
901–1000Universität Freiburg / Fribourg

Quelle: ShanghaiRanking’s Academic Ranking of World Universities 2026, Ausschnitt Deutschland/Österreich/Schweiz · vollständige Originalliste auf shanghairanking.com · abgerufen am 29. August 2026. Wiedergegeben sind ausschließlich Rang beziehungsweise Rangband; die Punktwerte der sechs Indikatoren bleiben beim Herausgeber.

Zwei Hinweise zur Lesart: Die Medizinische Hochschule Hannover führen wir in unserem Verzeichnis unter den Universitätskliniken — der Link zeigt deshalb dorthin. Und die deutschen Namen in der Tabelle sind unsere Übersetzung der englischen Bezeichnungen aus der Originalliste; das ARWU führt alle Einrichtungen ausschließlich auf Englisch.

Was ein Rangplatz für eine Bewerbung bedeutet

Nach allem, was oben steht, ist die ehrliche Antwort: wenig — jedenfalls wenig von dem, was Sie als Bewerberin oder Bewerber wissen wollen. Das ARWU misst die Forschungsbilanz einer ganzen Universität über Jahrzehnte. Ihr Arbeitsalltag hängt dagegen am Institut, an der Arbeitsgruppe und an der Person, die die Stelle ausschreibt.

Was sich aus einem guten ARWU-Platz dennoch ablesen lässt: Das Haus publiziert viel in international sichtbaren Zeitschriften und hat vergleichsweise viele hochzitierte Forschende. Für eine Postdoc-Phase, in der man Veröffentlichungen und internationale Sichtbarkeit aufbauen will, ist das ein echtes Argument. Für eine Promotionsstelle zählt die Betreuung mehr — und die misst kein Ranking.

Praktisch sinnvoll ist der umgekehrte Weg: erst die Stelle und die Arbeitsgruppe prüfen, dann das Ranking als eine von mehreren Hintergrundinformationen dazunehmen. Wie stark die Methodik das Ergebnis bestimmt, sieht man übrigens am besten im direkten Vergleich mit den Times Higher Education World University Rankings: Dieselben Häuser stehen dort teils zwanzig, dreißig Plätze anders — weil andere Größen gemessen werden.

Mehr zur Einordnung aller Rankings — welche Ranglisten es sonst noch gibt, was jede von ihnen misst und für welche Zielgruppe sie taugt (Forschungsrankings für Promovierende und PostDocs, CHE und WirtschaftsWoche für Studierende) — steht in unserer Übersicht zu Uni-Rankings.

Quellen und Arbeitsstand Stand: Jahrgang 2026, abgerufen am 29. August 2026. Wiedergegeben werden ausschließlich Ränge und Rangbänder der genannten Ausschnitte, keine Punktwerte und keine vollständige Liste. Alle Rechte an der Rangliste liegen bei der ShanghaiRanking Consultancy. Offene Quellenfragen: keine. Bekannte Quellenkonflikte: keine. Verfall: mit Erscheinen des Jahrgangs 2027. Keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Wer erstellt das Shanghai-Ranking?

Herausgeber ist seit 2009 die ShanghaiRanking Consultancy. Erstmals veröffentlicht wurde das Ranking im Juni 2003 vom Center for World-Class Universities der Shanghai Jiao Tong University in China. Die Consultancy beschreibt sich als unabhängig von Universitäten und Regierungsstellen.

Was misst das ARWU eigentlich?

Sechs Indikatoren: Nobelpreise und Fields-Medaillen von Ehemaligen (10 %) und von Beschäftigten (20 %), Highly Cited Researchers (20 %), Aufsätze in Nature und Science (20 %), Aufsätze in SCIE und SSCI (20 %) sowie die Pro-Kopf-Leistung (10 %). Lehrqualität, Betreuung und Arbeitsbedingungen kommen darin nicht vor.

Welche deutsche Universität steht im ARWU 2026 am besten?

Die Technische Universität München auf Platz 45, gefolgt von der Ludwig-Maximilians-Universität München auf Platz 49 und der Universität Heidelberg auf Platz 59. Beste Universität im deutschsprachigen Raum insgesamt ist die ETH Zürich auf Platz 19.

Warum steht bei vielen Universitäten kein Einzelplatz, sondern ein Bereich?

Weil das ARWU nur bis Platz 100 Einzelplätze vergibt. Danach veröffentlicht es Rangbänder — 101–150, 151–200, dann in Hunderterschritten bis 901–1000. Innerhalb eines Bandes sind die Häuser nicht unterscheidbar.

Wie viele Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind gelistet?

Im Jahrgang 2026 sind es 71: 51 aus Deutschland, 11 aus Österreich und 9 aus der Schweiz.

Was ist der Unterschied zum THE-Ranking?

Das ARWU misst ausschließlich Forschungsleistung und stützt sich auf Preise und Publikationsdatenbanken. Die Times Higher Education World University Rankings arbeiten mit 18 Indikatoren in fünf Säulen und geben allein einer Reputationsbefragung 33 % Gewicht. Deshalb weichen die Ränge derselben Hochschule in beiden Listen oft deutlich voneinander ab.