Welche Stellen werden in Geowissenschaften ausgeschrieben?
Aktuell stehen hier 47 offene Stellen; am häufigsten 30 × Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Doktorand, 11 × Abschlussarbeit/Praktikum, 4 × Postdoc. Das Fach ist forschungslastig und international: Promotions- und Postdoc-Stellen bilden den Kern, viele Ausschreibungen sind englisch, und der Gegenstand steht im Titel — Seismologie, Sedimentgeologie, Hydrogeologie, Erdsystemmodellierung. Zwei Dinge fallen daneben auf. Erstens schreiben Bundesbehörden mit eigenem Forschungsauftrag regelmäßig aus, bis hin zu Leitungsstellen an Observatorien. Zweitens gibt es hier präparationstechnische Berufe und Schülerpraktika, wie sie sonst nur Museen ausschreiben.
Wo wird ausgeschrieben?
Die Liste verteilt sich derzeit auf 21 Einrichtungen, 16 Stellen an Universitäten und Hochschulen; die meisten Ausschreibungen führt Helmholtz-Gemeinschaft (10). Universitäten stellen die Mehrheit, doch die zweite Gruppe ist ungewöhnlich stark: Großforschungszentren und Bundesanstalten für Geowissenschaften, Wetter und Gewässerkunde. Die Ausschreibungen verteilen sich über mehr als dreißig Häuser; die stärkste Einzelquelle ist keine Universität.
Was auf dieser Seite steht — und was nicht
Geologie, Geophysik, Mineralogie, Meteorologie und Ozeanographie haben keine eigenen Adressen, sondern sind diesem Studienbereich zugeordnet und stehen unten als Abschnitte. Die Geographie führt eine eigene Seite; wo Messtechnik und Modellierung im Vordergrund stehen, berührt das Fach Physik. Trägt ein Titel zwei Fächer, wird die Stelle zweimal angezeigt, aber nicht zweimal gezählt. Maßgeblich ist die Stellenbezeichnung; was eine Stelle konkret verlangt, steht jeweils auf der verlinkten Stellenseite. Zur Einordnung der deutschen Entgeltgruppen: Gehaltsrechner Wissenschaft.
Quellen
Quellen