Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten: direkte und indirekte Zitate richtig belegen
Ob Hausarbeit, Abschlussarbeit oder Dissertation: Wenn Sie Gedanken, Daten oder Formulierungen aus einer Quelle übernehmen, müssen Leser erkennen können, woher sie stammen. Jede übernommene Aussage braucht deshalb einen Beleg: Wörtliche Übernahmen kennzeichnen Sie als Zitat, und auch was Sie sinngemäß in eigenen Worten wiedergeben, belegen Sie. Welche Form dieser Beleg hat, bestimmt der Zitierstil, den Ihre Hochschule oder Ihr Fach vorgibt. Die folgenden Abschnitte erklären die Regeln, die in jedem Stil gelten; wie die Belege im Einzelnen aussehen, zeigen die Anleitungen zu APA 7, zur Harvard-Zitierweise und zum Zitieren mit Fußnoten.
Promotionsstellen ansehenZum InhaltZu den Anleitungen: APA 7, Harvard und Fußnoten
Kurz gesagt
- Belegpflicht: Jede übernommene Aussage braucht einen Beleg. Wörtliche Übernahmen kennzeichnen Sie als direktes Zitat, sinngemäße Wiedergaben belegen Sie ebenso.
- Zitierweise: Maßgeblich sind die Vorgaben Ihres Fachbereichs und Ihrer Betreuung beziehungsweise die Richtlinien des Journals oder Verlags. Ohne feste Vorgabe wählen Sie einen im Fach üblichen Stil und verwenden ihn durchgehend.
- Anleitungen: Die konkreten Belege zeigen Nach APA 7 zitieren, Harvard-Zitierweise und Mit Fußnoten zitieren.
- Längere Absätze: Nennen Sie die Quelle früh und machen Sie sprachlich deutlich, wie lange Sie deren Gedanken wiedergeben.
- Sekundärzitate: Kennzeichnen Sie „zitiert nach“, wenn Sie eine Aussage nur aus einer anderen Veröffentlichung kennen. Geben Sie nicht vor, das Original selbst gelesen zu haben.
- Sammelband: Für eine Aussage aus einem Kapitel zitieren Sie dessen Autor. Die Herausgeber des Buchs stehen zusätzlich im vollständigen Eintrag.
- KI-Ausgaben: Belegen Sie das gefundene Werk, nicht das KI-Werkzeug; eine selbst verwendete KI-Ausgabe kennzeichnen Sie nach der Vorgabe Ihrer Hochschule.
- Quellenprüfung: Prüfen Sie vor der Abgabe jede Quelle inhaltlich und bibliografisch, besonders Literaturvorschläge einer KI.
Welche Zitierweise ist für meine Arbeit richtig?
Zitiergewohnheiten unterscheiden sich nach Fach und Publikationsort. In den deutschsprachigen Geisteswissenschaften, etwa in der Geschichtswissenschaft, sind Quellenbelege in Fußnoten traditionell verankert und weiterhin verbreitet. Auch international werden Fußnoten verwendet, beispielsweise im Chicago-Stil. In der Psychologie und in Teilen der Sozialwissenschaften ist dagegen APA verbreitet. Medizinische Fachzeitschriften verwenden häufig nummerierte Quellenverweise. „International“ bedeutet deshalb nicht automatisch „APA 7“. Universität Hamburg, Geschichte: fachspezifische Schreibkonventionen und Zitierregeln, Chicago Manual of Style: Fußnoten- und Autor-Jahr-System und ICMJE: nummerierte Quellenverweise in medizinischen Manuskripten
Es gibt keine einzige Zitierweise, die für alle wissenschaftlichen Arbeiten gilt. Hochschulen, Fachbereiche, Journals und Verlage können eigene Regeln festlegen oder bestehende Stile anpassen. Deshalb unterscheiden sich beispielsweise Zeichensetzung, Abkürzungen und die Reihenfolge bibliografischer Angaben. Eine solche Hausvorgabe ist nicht automatisch ein Fehler, aber auch nicht unverändert mit dem zugrunde liegenden Standard gleichzusetzen.
Für eine Dissertation beachten Sie die formalen Vorgaben Ihrer Fakultät und stimmen die Zitierweise mit Ihrer Doktormutter oder Ihrem Doktorvater ab. Bei Zeitschriftenartikeln gelten die Autorenrichtlinien des Journals, bei einer Buchveröffentlichung die Vorgaben des Verlags. Gibt es keine feste Vorgabe, wählen Sie einen im Fach üblichen Stil und verwenden ihn einheitlich. Unabhängig vom Format müssen übernommene Aussagen erkennbar und ihre Quellen auffindbar sein. UB Würzburg: Zitierstil nach Fach, Abstimmung mit der Betreuung
APA 7 oder Fußnoten: Wo steht der Quellenbeleg?
Bei APA 7 nennen Sie Autor und Erscheinungsjahr direkt im Text. Für ein wörtliches Zitat kommt die genaue Fundstelle hinzu. Beim Zitieren mit Fußnoten verweist eine hochgestellte Zahl auf den Quellenbeleg am unteren Seitenrand. In beiden Fällen ergänzt ein Literaturverzeichnis die Nachweise.
Alle Namen und Werke in den Beispielen sind Lehrbeispiele: Sie zeigen die Form eines Nachweises. Unser durchgehendes Beispiel ist Anna Musters Buch Wissenschaftlich argumentieren, 2. Auflage, Leipzig: Wissenschaftsverlag 2026. Auf Seite 42 steht im Beispiel: „Ein Beleg macht den Gedankengang überprüfbar.“
| Zitierweise | Im Text | Zugehöriger Nachweis |
|---|---|---|
| APA 7 | „Ein Beleg macht den Gedankengang überprüfbar“ (Muster, 2026, S. 42). | Die vollständige Literaturangabe steht im Literaturverzeichnis. |
| Fußnoten | „Ein Beleg macht den Gedankengang überprüfbar.“1 | 1 Anna Muster, Wissenschaftlich argumentieren, 2. Aufl., Leipzig 2026, S. 42. |
APA 7 folgt einem festgelegten Regelwerk. Für Fußnoten gibt es unterschiedliche Fachleitfäden. Die Beispiele verwenden durchgehend dieselbe Fußnotenvariante; ihre Grundlage nennt die Anleitung zur deutschen Zitierweise.
Nach APA 7 zitieren
Nach APA 7 nennen Sie Autor und Jahr im Text, beim wörtlichen Zitat mit Seite; die vollständige Angabe steht im Literaturverzeichnis. Textbelege, mehrere Autoren, Bücher, Sammelbandbeiträge, Zeitschriftenartikel, Internetquellen, längere Absätze und Sekundärzitate zeigt die Anleitung Nach APA 7 zitieren.
Direkt zu den Abschnitten: Textbeleg, längere Absätze, Monografie, Herausgeberband, Zeitschriftenartikel, Internetquellen.
Mit Fußnoten zitieren
Mit Fußnoten verweist eine hochgestellte Zahl auf den Beleg am Seitenende; dort steht entweder nur Nachname, Jahr und Seite oder beim ersten Mal die vollständige Angabe und danach ein Kurzbeleg. Bei einer sinngemäßen Wiedergabe gehört „Vgl.“ vor den Beleg, bei einem wörtlichen Zitat nie. Erstbeleg, Kurzbeleg, vgl., ebd., mehrere Autoren, Quellentypen und das Literaturverzeichnis zeigt die Anleitung Mit Fußnoten zitieren, auch unter dem Namen deutsche Zitierweise.
Direkt zu den Abschnitten: Erstbeleg und Kurzbeleg, vgl., längere Absätze, mehrere Autoren, Quellentypen, Literaturverzeichnis, Varianten des Kurzbelegs.
Was unterscheidet direkte und indirekte Zitate?
Ein direktes Zitat übernimmt den Wortlaut; ein indirektes Zitat gibt den Gedanken in eigenen Worten wieder. Beide brauchen einen Nachweis. Beide Formen zeigt die Anleitung Mit Fußnoten zitieren mit Fußnoten. Nach APA 7:
| Form | Beispiel | Darauf kommt es an |
|---|---|---|
| Direkt | „Ein Beleg macht den Gedankengang überprüfbar“ (Muster, 2026, S. 42). | Wortlaut unverändert, Zitat gekennzeichnet, Fundstelle angegeben |
| Indirekt | Durch Quellenbelege lässt sich eine Argumentation nachprüfen (Muster, 2026). | Aussage selbst formuliert, Inhalt korrekt wiedergegeben, Quelle genannt |
Eine gute Paraphrase entsteht, indem Sie die Aussage verstehen und selbst formulieren. Einige Wörter gegen Synonyme auszutauschen genügt nicht. Vergleichen Sie anschließend mit dem Original: Ist die Bedeutung erhalten? Haben Sie Einschränkungen oder Gegenargumente weggelassen? Paraphrasieren
Wie bleibt der Quellenbezug über einen Absatz klar?
Nennen Sie die Quelle zu Beginn und zeigen Sie mit Formulierungen wie „Die Autorin betont außerdem“, wie lange Sie ihren Gedanken folgen. Ein Beleg nach einem Satz bezieht sich auf diesen Satz; steht er am Ende eines Absatzes, soll der ganze Absatz auf die Quelle zurückgehen. Wechseln Sie die Quelle oder kommt Ihre eigene Bewertung hinzu, setzen Sie deshalb einen neuen Beleg. UB Würzburg: Position des Quellenbelegs
Wo der Beleg steht, regelt der Stil: Nach APA 7 nennen Sie Name und Jahr am Absatzanfang, nach Harvard ebenso, mit Fußnoten setzen Sie die Fußnote ans Ende des Sinnabschnitts.
Passende Stellen
1.358 Stellen für wissenschaftliche Mitarbeitende aktuell ausgeschrieben
Was sind Sekundärzitate?
Ein Sekundärzitat übernehmen Sie aus einer gelesenen Zwischenquelle, ohne das Original selbst gelesen zu haben; der Beleg muss diesen Weg zeigen. Suchen Sie zuerst das Original und zitieren Sie es, sobald Sie die Stelle selbst gelesen haben. Ist es nicht zugänglich, nennen Sie Original und Zwischenquelle mit „zitiert nach“, in einer englischen APA-Arbeit mit „as cited in“. Übernehmen Sie keine Angaben, die Sie anhand der Zwischenquelle nicht prüfen können. APA: Sekundärquellen, HSU: zitiert nach
Die genaue Form mit Beispiel zeigen die Anleitungen: Sekundärzitat nach APA 7, Sekundärzitat nach Harvard und Sekundärzitat mit Fußnoten.
Welche Zitierregeln gelten in jedem Stil?
Belegen Sie jede übernommene Aussage so, dass Leser die Quelle eindeutig finden: mit der verantwortlichen Person, einer nachvollziehbaren Fundstelle, sichtbaren Eingriffen und einer einheitlichen Form.
Verantwortliche Person: Für einen Gedanken aus einem Kapitel zitieren Sie dessen Autor; die Herausgeber des Buchs stehen zusätzlich im vollständigen Eintrag. Ein online gelesener Fachartikel bleibt ein Fachartikel, ein PDF ist nur das Dateiformat. Mehrere Autoren übernehmen Sie in der Reihenfolge der Veröffentlichung. Beispiele: Sammelband nach APA 7 und mit Fußnoten, mehrere Autoren nach APA 7 und mit Fußnoten, alle Quellentypen nach APA 7 und mit Fußnoten.
Literaturverzeichnis: In der Regel steht jede zitierte Quelle dort vollständig, und jeder Eintrag wird zitiert; Ausnahmen wie persönliche Mitteilungen regelt der jeweilige Stil. Die zitierte Seite gehört zum Beleg; bei Aufsätzen und Kapiteln enthält der Eintrag den gesamten Seitenumfang. Die Form zeigen die Anleitungen nach APA 7 und mit Fußnoten.
Fundstelle: Geben Sie eine Stelle an, die andere Leser in derselben Veröffentlichung finden. Fehlen stabile Seitenzahlen, kommt etwa ein Abschnitt mit Absatznummer infrage; die beim Drucken einer Webseite entstehende Zählung ist kein verlässlicher Bezug. Einzelheiten: nach APA 7 und mit Fußnoten.
Längerer Seitenbereich: Nennen Sie möglichst Anfang und Ende, etwa S. 42–47, statt eines unbestimmten „ff.“. Der Seitenbereich muss die tatsächlich verwendeten Stellen abdecken; er ist kein Freibrief, ein ganzes Buch pauschal zu belegen.
Mehrere Quellen für eine Aussage: Die Nachweise müssen gerade diese Aussage stützen. Wenn Studie A die Ausgangsfrage und Studie B nur eine andere Personengruppe untersucht, behandeln Sie die Ergebnisse getrennt. Eine lange Quellenklammer ersetzt nicht den Vergleich der Aussagen. Im gewählten Stil können zusammengehörige Nachweise durch Semikola getrennt werden.
Allgemeinwissen und eigene Gedanken: Nicht jeder Satz braucht einen Beleg. Übernommene Definitionen, konkrete Forschungsbefunde, Zahlen und fremde Argumente müssen jedoch zugeordnet werden. Eigene Bewertungen bleiben als solche erkennbar.
Einheitliche Form: Wenden Sie die gewählte Zitierweise in der ganzen Arbeit gleich an. APA: Literaturverzeichnis, APA: Beiträge in herausgegebenen Büchern, APA: Quellen ohne Seitenzahlen, HSU: Literaturverzeichnis und einheitlicher Stil
Darf man ein wörtliches Zitat kürzen oder ergänzen?
Ja, solange der Eingriff sichtbar bleibt und die Aussage nicht verändert wird. Ein Lehrbeispiel: Im Original steht „Die Rückmeldung muss konkret, verständlich und rechtzeitig erfolgen.“ Eine gekürzte Fassung zeigt die Auslassung mit drei Punkten, hier in eckigen Klammern: „Die Rückmeldung muss konkret […] und rechtzeitig erfolgen.“
Eine eigene Erläuterung lässt sich ebenfalls sichtbar einsetzen: Aus „Sie muss rechtzeitig erfolgen“ wird etwa „Sie [die Rückmeldung] muss rechtzeitig erfolgen“. Das Wort in eckigen Klammern stammt dann von Ihnen. Wie Auslassungspunkte, Zusätze und Hervorhebungen genau gesetzt werden, legt der Stil fest. UB Würzburg: Änderungen im direkten Zitat in eckigen Klammern
Auch nach einer Kürzung bleibt die Einschränkung des Originals maßgeblich. Aus „Die Maßnahme wirkt nicht unter allen Bedingungen“ darf durch Weglassen von Wörtern nicht die Behauptung „Die Maßnahme wirkt“ werden. Den normalen Quellenbeleg mit Fundstelle ergänzen Sie weiterhin, als Fußnote oder als APA-Textbeleg.
Wie zitiert man KI-Ausgaben?
Zitieren Sie die Fachquelle, nicht das KI-Werkzeug, wenn Ihnen eine KI nur beim Finden von Literatur geholfen hat: Belegt wird das gefundene Werk, nachdem Sie es selbst gelesen haben. Wie Sie solche Vorschläge prüfen, zeigt der Artikel zur KI-Literaturrecherche.
Anders ist es, wenn Sie eine KI-Ausgabe selbst verwenden, etwa einen umformulierten Absatz oder eine Gliederungsidee. Dann kennzeichnen Sie die Nutzung so, wie Ihre Hochschule es vorschreibt. Ein Beispiel ist die Handlungsempfehlung des Fachbereichs Mathematik und Informatik der FU Berlin für schriftliche Arbeiten (Stand 5. November 2025):
- Im Text: eine Fußnote an der übernommenen Passage, etwa „Dieser Absatz basiert auf einem Vorschlag von ChatGPT-4.“
- Im Anhang: jedes genutzte Werkzeug mit Anbieter und Version, der Zeitraum der Nutzung sowie typische Prompts mit den Antworten, die die Arbeit beeinflusst haben.
- Eigenleistung: Analyse, Argumentation und Schlussfolgerungen müssen von Ihnen stammen; die Verantwortung für den Inhalt bleibt bei Ihnen.
Die Kennzeichnung ersetzt keine Erlaubnis. Ob und wofür Sie KI nutzen dürfen, legen Prüfungsordnung, Lehrende und Betreuung fest. Auch nach der FU-Empfehlung bleibt KI verboten, wo sie Eigenleistungen umgeht, die die Aufgabe ausdrücklich verlangt; KI-Inhalte ohne Kennzeichnung einzureichen, gilt dort als Täuschungsversuch. Klären Sie deshalb vor dem Schreiben, was in Ihrer Arbeit erlaubt ist. FU Berlin: KI-Handlungsempfehlung
Eine KI-Ausgabe ist außerdem kein Beleg für Sachaussagen. Walters und Wilder (2023) haben gezeigt, dass ChatGPT Literaturangaben erfindet und fehlerhaft wiedergibt. Stützen Sie Fakten deshalb auf die Originalquelle, die Sie selbst geprüft haben. Walters & Wilder 2023
Wie prüfen Sie Quellen und Zitate vor der Abgabe?
Kontrollieren Sie jede verwendete Quelle inhaltlich und bibliografisch. Besonders bei KI-Vorschlägen genügt es nicht, dass Autoren und Journal existieren: Der konkrete Artikel und die behauptete Fundstelle müssen nachweisbar sein. Einen praktischen Ablauf zeigt KI-Literaturrecherche. Eine Literaturverwaltung hält Belege und Verzeichnis zusammen; kontrollieren Sie die importierten Angaben trotzdem. Wie Lehrende Plagiate und nicht gekennzeichnete KI-Nutzung prüfen, zeigt unser Artikel für Dozierende.
Gehen Sie vor der Abgabe diese Punkte durch:
- Jeder übernommene Gedanke ist seiner Quelle zugeordnet.
- Direkte Zitate stimmen im Wortlaut und haben eine Fundstelle.
- Paraphrasen geben die Aussage korrekt in eigenen Worten wieder.
- Textbelege beziehungsweise Fußnoten und Literaturverzeichnis passen zusammen.
- Dokumenttypen, Namen, Jahreszahlen und DOI beziehungsweise URL sind geprüft.
- Die gewählte Stilfassung ist durchgehend verwendet.
- Erlaubte KI-Nutzung ist nach den Vorgaben der Aufgabe dokumentiert.
Häufige Fragen zum Zitieren
Ist Harvard dasselbe wie APA 7?
Nein. Beide verwenden kurze Autor-Jahr-Belege im Text. APA 7 legt die Einzelregeln verbindlich fest; „Harvard“ ist dagegen eine andere Bezeichnung für das Autor-Jahr-System, ohne ein Regelwerk der namensgebenden Universität. Wenn Ihre Hochschule Harvard verlangt, benötigen Sie den dazugehörigen Leitfaden. APA-Beispiele lassen sich deshalb nicht automatisch als Harvard-Belege übernehmen. Eine Variante mit Beispielen und den Unterschieden zu APA zeigt die Anleitung Harvard-Zitierweise mit Beispielen. Harvard Library: Was ist das Harvard-System?
Kann ich APA und Fußnoten zusammen verwenden?
APA kennt ergänzende Fußnoten, etwa für knappe inhaltliche Hinweise. Die regulären Quellenbelege bleiben dabei im Autor-Jahr-System. Das ist etwas anderes, als dieselben Nachweise willkürlich zwischen Autor-Jahr- und Fußnotenstil zu verteilen. Purdue OWL: Fußnoten in APA
Was ist ein numerischer Zitierstil?
Numerische Stile kennzeichnen Quellen mit Nummern, etwa [1]. Der zugehörige vollständige Eintrag steht im Literaturverzeichnis. Ob eine Zeitschrift einen numerischen Stil verlangt, steht in ihren Hinweisen für Autorinnen und Autoren. Verwenden Sie die konkrete Journalvorgabe, statt APA-Belege eigenständig in Nummern umzuwandeln.
Quellen
Die Angaben im Artikel beruhen auf diesen Quellen; die Links stehen jeweils auch an der belegten Stelle im Text.
- Universität Hamburg, Fachbereich Geschichte: Schreiben im Fach Geschichte – fachspezifische Schreibkonventionen und Zitierregeln (gelesen am 01.11.2026)
- The Chicago Manual of Style: Citation Quick Guide – Notes and Bibliography oder Author-Date (gelesen am 01.11.2026)
- ICMJE: Preparing a Manuscript for Submission to a Medical Journal – References (gelesen am 01.11.2026)
- Universitätsbibliothek Würzburg: Tutorial Zitieren – Zitierstile (gelesen am 01.11.2026)
- Purdue Online Writing Lab: Paraphrasing (gelesen am 31.10.2026)
- Purdue Online Writing Lab: APA In-Text Citations – Author/Authors (gelesen am 31.10.2026)
- Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Zitierempfehlungen für wissenschaftliche Literatur und Quellen, Professuren für Neuere und Neueste, Osteuropäische und Wissensgeschichte (Stand Dezember 2021, gelesen am 31.10.2026)
- Purdue Online Writing Lab: APA Reference List – Basic Rules (gelesen am 31.10.2026)
- Purdue Online Writing Lab: APA Reference List – Books (gelesen am 31.10.2026)
- Freie Universität Berlin, Fachbereich Mathematik und Informatik: Handlungsempfehlung für die Nutzung von KI in schriftlichen Arbeiten (Stand 5.11.2025, gelesen am 28.10.2026)
- Walters, W. H., & Wilder, E. I. (2023): Fabrication and errors in the bibliographic citations generated by ChatGPT. Scientific Reports 13, 14045 (PMC, gelesen am 27.10.2026)
- Harvard Library, Ask a Librarian: What is the Harvard system for citing references? (gelesen am 01.11.2026)
- Purdue Online Writing Lab: APA Footnotes and Endnotes (gelesen am 28.10.2026)