wiss. Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter / Postdoc (m/w/d)Entwicklung von neuronalen Netzen zur hochauflösenden medizinischen Endoskopie
wiss. Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter / Postdoc (m/w/d)
Entwicklung von neuronalen Netzen zur hochauflösenden medizinischen Endoskopie
Fakultät: Elektrotechnik und Informationstechnik, Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik
Professur: Professur für Mess- und Sensorsystemtechnik
Anstellungsdatum: 01.08.2026
Beschäftigungsumfang: 30 Monate (Beschäftigungsdauer gem. § 2 Abs. 2 WissZeitVG), mit bis zu 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit. Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitbeschäftigte geeignet.
Entgeltgruppe: Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen E 13 TV-L
Thema:
Im Rahmen des SAB-geförderten Forschungsprojekts AirDent arbeiten wir an der Weiterentwicklung innovativer optischer Bildgebungstechnologien für die dentale Diagnostik. Schwerpunkt ist die Verbesserung der Auflösung und Bildqualität von linsenlosen Endoskopen auf Basis kohärenter Faserbündel. Dabei setzen wir physikbasierte neuronale Netze und digitale Zwillinge ein, welche eine signifikante Verbesserung der Bildqualität ermöglichen. Ziel ist es, die Bildgebung für die Diagnostik von Karies und Parodontitis in bisher schwer zugänglichen Bereichen (z. B. Zahnfleischtaschen) zu optimieren und so neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zu schaffen.
Aufgaben:
- Implementierung und Weiterentwicklung von KI-basierten Algorithmen zur Bildrekonstruktion und Auflösungsverbesserung
- experimentelle Charakterisierung und Systemintegration der optischen Komponenten
- Zusammenarbeit mit interdisziplinären Partnern aus Zahnmedizin, Elektronik und Kommunikation zur Entwicklung eines kabellosen, handgeführten Endoskops
- Vorbereitung und Durchführung von Validierungsstudien an Modellen und in vitro
- Dokumentation und Veröffentlichung der Forschungsergebnisse
Voraussetzungen:
- überdurchschnittlicher wiss. Hochschulabschluss (Master oder Diplom) in Physik, Photonik, Optik, Informatik, Biomedizintechnik oder verwandten Disziplinen
- fundierte Kenntnisse in Optik, insbesondere Faseroptik, diffraktiver Optik und experimenteller Optik
- Erfahrung mit Bildgebungssystemen und idealerweise mit KI-Methoden zur Bildrekonstruktion
- selbstständige, zielorientierte Arbeitsweise und hohes Engagement
- hervorragende Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift (mind. B2)
Wir bieten:
- eine abwechslungsreiche, hochaktuelle und anspruchsvolle Forschungstätigkeit
- eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, deren aufgezeigte Paradigmenwechsel mit hochrangigen Preisen ausgezeichnet wurden (insgesamt über 100 Auszeichnungen)
- modern ausgestattete Labore
- Möglichkeit zur Publikation in hochwertigen Fachzeitschriften und zum Besuch internationaler Fachtagungen für den wissenschaftlichen Austausch
- ausgezeichnete Kontakte zu Partnern aus Forschung und Industrie
- flexible Arbeitszeiten
- einen Jährlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen (innerhalb einer 5-Tage-Woche)
- Teilnahme an der zusätzlichen Altersversorgung im öffentlichen Dienst über die VBL
Bewerbung:
Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der Stellenkennung w26-171 bis zum 15.07.2026 (es gilt der Poststempel der Zentralen Poststelle bzw. der Zeitstempel auf dem E-Mail-Server der TUD) bevorzugt als ein PDF-Dokument an:
E-Mail: grp-application-mst@msx.tu-dresden.de
oder per Post an:
TU Dresden, Professur für Mess- und Sensorsystemtechnik, Herrn Prof. J. Czarske, Helmholtzstr. 10, 01069 Dresden
Ihre Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt, bitte reichen Sie nur Kopien ein. Vorstellungskosten werden nicht übernommen.
Fachliche Rückfragen:
Herr Jakob Dremel (E-Mail: jakob.dremel@tu-dresden.de, Tel. 0351 / 463-33205)
Die TUD strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und bittet diese deshalb ausdrücklich um deren Bewerbung. Die Universität ist eine familiengerechte Hochschule. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind besonders willkommen. Bei gleicher Eignung werden diese oder ihnen kraft SGB IX von Gesetzes wegen Gleichgestellte bevorzugt eingestellt.