Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Pilz-/Pflanzenforschung (Drittmittelprojekt Pilzkohle)
Über das Projekt
Wiedervernässung von Mooren, Vernichtung von Mikroplastik und damit noch Geld machen durch Champignonkultur? Das ist theoretisch möglich durch Verkohlung von Pflanzenreststoffen, auch mit Mikroplastik kontaminierten Pflanzen, und Nutzung dieser Pflanzenkohle in der Pilz-Anzucht. Das von der NBank aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanzierte Projekt Pilzkohle versucht hier eine Machbarkeit dieser Idee zu realisieren. Das Projekt kombiniert die Expertise von Chemikern in der Herstellung von Pflanzenkohlen mit der Expertise von Biologen in der Pflanzenanzucht und der Expertise von Praxispartnern in der Herstellung von Substraten und der Anzucht von Champignons.
Ihre Aufgaben
- Etablierung von Champignon-Kultur im Botanischen Garten
- Durchführung von Champignon-Kulturversuchen, Dokumentation von Pilz- und Pflanzenwachstum auf Pflanzenkohle
- Erfassung der Auswirkungen von Mikroplastik-Rückstände auf Pilz- und Pflanzenwachstum
- Ggf. Durchführung von Versuchen mit anderen Pilzarten
Ihr Profil
Erforderlich
- Ein mit mindestens der Note gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich der Biologie
- Erfahrung in der Anzucht von Pilzen
- Erfahrung in der Durchführung und Auswertung von Wachstumsversuchen (Pilze oder Pflanzen)
- Gute Kenntnisse der Statistik
- Gute Deutsch- und Englisch-Kenntnisse in Schrift und Sprache
Von Vorteil
- Fähigkeit zur Disziplinen- und fächerübergreifenden Arbeit und entsprechende Team- und Diskursfähigkeit
- Nachgewiesene Chemie-Kenntnisse
Wir bieten
- Möglichkeit zum Erwerb von Erfahrungen in interdisziplinärer Forschung mit Praxispartnern
- Ein inspirierendes Umfeld für Forschungen mit einem Schwerpunkt auf Botanik und technischem Umweltschutz; Möglichkeiten zum interdisziplinären Austausch innerhalb von Institut, Fakultät und Universität und Region.
- Möglichkeit zur Promotion (für den Fall einer Anschlussfinanzierung) an einer profilierten Universität in für Nordwest-Deutschland zentraler Lage und mit Verkehrsanbindung an die umliegenden, auch touristisch attraktiven Regionen
Hinweise zur Bewerbung
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.