W3-Professur für Gesundheitsökonomie und Präventionsstrategien
W3-Professur für Gesundheitsökonomie und Präventionsstrategien
Stellenbeschreibung
Die Professur „Gesundheitsökonomie und Präventionsstrategien" beschäftigt sich mit der Gestaltung und der empirischen Evaluierung von Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit und zur Vermeidung von Krankheiten. Sie nimmt die ökonomischen Aspekte des Gesundheitssystems, die Anreize, denen die verschiedenen Akteure im Gesundheitssystem ausgesetzt sind, und das Gesundheitsverhalten von Menschen in den Blick. Erwartet wird die Fähigkeit, gesundheitsökonomische Forschung mit Fragestellungen des öffentlichen Gesundheitswesens, der Prävention und der Gesundheitsförderung zu verbinden. Die kausale Analyse der individuellen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Interventionen und Reformen im Gesundheitssystem bildet einen Schwerpunkt der Tätigkeit. Besonderes Interesse gilt dabei auch der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.
Die Professur verantwortet im Rahmen des Medizin Campus Niederbayern (MCN) die Lehre in den Querschnittsbereichen Gesundheitsökonomie, Gesundheitssysteme und Öffentliches Gesundheitswesen, Prävention und Gesundheitsförderung sowie Arbeits- und Sozialmedizin.
Darüber hinaus wirkt die Professur aktiv im Institut für Gesundheitswissenschaften (IGW) der Universität Passau mit und übernimmt eine zentrale Rolle beim Aufbau, bei der Etablierung und bei der wissenschaftlichen Sichtbarkeit des IGW. In dieser Funktion trägt sie wesentlich zur Vernetzung medizinischer, gesundheits- und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektiven bei und stärkt die interdisziplinäre Profilbildung der Universität im Bereich Gesundheit und Medizin.
Anforderungen
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die eine hervorragende Expertise und Erfahrung im Bereich der Gesundheitsökonomie und des öffentlichen Gesundheitswesens vorweisen kann. Sie ist im Bereich fortgeschrittener quantitativer Forschungsmethoden, insbesondere in der Anwendung (quasi-)experimenteller Designs oder struktureller ökonometrischer Modelle, ausgewiesen.
- Hervorragende Expertise und Erfahrung im Bereich der Gesundheitsökonomie und des öffentlichen Gesundheitswesens
- Ausgewiesene Kompetenz in fortgeschrittenen quantitativen Forschungsmethoden, insbesondere in (quasi-)experimentellen Designs oder strukturellen ökonometrischen Modellen
- Publikationen in führenden internationalen Fachzeitschriften
- Einschlägige Lehrkompetenzen
- Erfahrungen bei der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten
- Enge Bezüge zur Medizin, nachgewiesen durch wissenschaftliche Veröffentlichungen in medizinischen oder gesundheitswissenschaftlichen Kontexten
Einstellungsvoraussetzungen
- Abgeschlossenes Hochschulstudium
- Pädagogische Eignung
- Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel nachgewiesen durch die Qualität einer Promotion
- Zusätzliche wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen durch eine Habilitation, im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch gleichwertige wissenschaftliche Leistungen, die auch außerhalb des Hochschulbereichs oder unter den in Art. 98 Abs. 10 Satz 5 BayHIG genannten Voraussetzungen durch die Leitung einer Nachwuchsgruppe erbracht sein können
- Zum Zeitpunkt der Ernennung darf das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet sein (vgl. Art. 60 Abs. 3 Satz 1 BayHIG)
Bewerbungshinweise
Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Publikations- und Lehrverzeichnisse, Lehrevaluierungen etc.), möglichst in elektronischer Form (in nur einer PDF-Datei), senden Sie bitte bis zum 15. Juli 2026 an:
Dekanin der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau
Frau Professor Dr. Suleika Bort
94030 Passau
E-Mail: bewerbung.wiwi@uni-passau.de
Die elektronischen Bewerbungen werden sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gelöscht.
Gleichstellungshinweise
Die Universität Passau fördert aktiv Gleichstellung und Diversität und begrüßt daher qualifizierte Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, kultureller und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Die Universität Passau strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Die Stelle ist für die Besetzung mit schwerbehinderten Menschen geeignet. Diese haben bei der Einstellung Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Personen bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.