Bauhaus-Universität Weimar

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Thüringen · Frist: 15.10.2026
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Frist 15.10.2026

Die Bauhaus-Universität Weimar ist eine international etablierte Universität, die auf eine 160-jährige Geschichte zurückblickt und sich in der Tradition des Bauhauses versteht. Sie vereint Wissenschaft, Technik, Kunst und Gestaltung. Diese Einstellung bestimmt wesentlich das Selbstverständnis der Fakultäten Medien, Architektur und Urbanistik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften sowie Kunst und Gestaltung. Die Fakultäten sind über ihre fachspezifischen Aufgaben hinaus der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie der Durchdringung von Praxis, Kunst und Wissenschaft besonders verpflichtet.An der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar ist im Rahmen des gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und weiteren institutionellen Partnern eingerichteten Exzellenzclusters »Imaginamics: Practices and Dynamics of Social Imagining« zum 1. Oktober 2027 im Fachbereich Medienwissenschaft dieW3-Professur»Algorithmisches Imaginieren«zu besetzen.Der Exzellenzcluster »Imaginamics« ist ein drittmittelgeförderter und fakultäts- sowie universitätsübergreifender Forschungszusammenhang, der sich aus interdisziplinärer Perspektive mit dem Phänomen des sozialen Imaginierens befasst. Anders als bisherige, zumeist inhaltlich orientierte Ansätze zum gesellschaftlichen Imaginären richtet der Cluster den Blick auf den Prozess des sozialen Imaginierens und die mit ihm verbundenen Praktiken und Dynamiken (weitere Informationen unter https://www.uni-jena.de/imaginamics).Die übergeordnete Aufgabe der Professur besteht in der Untersuchung, kritischen Reflexion und konzeptionellen Mitgestaltung der Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Arten von Algorithmen und Prozessen des sozialen Imaginierens. Beispiele dafür sind die Veränderung literarischer und künstlerischer Praktiken durch generative Künstliche Intelligenz und virtuelle Museen, die Entstehung und Entwicklung von kulturellen Diskursen durch (Serious) Gaming oder Social VR sowie die Sozial-, Kultur- und Wissensgeschichte algorithmischer Denk- und Handlungsweisen.Innerhalb des Clusters wird die Professur maßgeblich zur Konzeption, Planung und Organisation des »Digital Hub« sowie zur Zusammenarbeit zwischen Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen und Informatiker*innen beitragen. Gesucht wird eine forschungsstarke Persönlichkeit, die sich diesen Aufgaben auf substantielle und innovative Weise stellt. Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln, in der akademischen Lehre sowie in der Betreuung von Promotionsprojekten setzen wir voraus.Die allgemeinen Berufungsvoraussetzungen sind in § 84 des Thüringer Hochschulgesetzes geregelt. Besondere fachwissenschaftliche Voraussetzungen sind u. a. ein abgeschlossenes Hochschulstudium, eine herausragende Promotion sowie eine weitere Qualifikation (z. B. Habilitation oder evaluierte Juniorprofessur) in Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft oder verwandten Fächern. Ebenso möglich sind entsprechende Qualifikationen in Informatik, Informationswissenschaft oder anderen einschlägigen Disziplinen mit Bezug zu digitalen und algorithmischen Systemen.Erwartet wird eine profilierte Ausrichtung in Bereichen wie Artificial Intelligence Studies, Critical Code Studies oder Data Studies, ausgewiesene Expertise in Medientheorie, Literatur- und Kunsttheorie sowie Technik- und/oder Mediengeschichte und die Entwicklung eines eigenständigen Forschungsprofils mit enger Anbindung an die Themen des Exzellenzclusters. Vorausgesetzt wird ein fundiertes Verständnis der konzeptionellen, technischen und operativen Funktionsweisen algorithmischer Systeme.Es wird eine ausgewiesene Kompetenz für die Lehre in den deutsch- und englischsprachigen Studiengängen »Medienkultur« (Bachelor), »Medienwissenschaft« (Master) und »MediaEcologies« (Master) erwartet. Ebenso soll die Fähigkeit erkennbar sein, theoretische, historische und kulturwissenschaftliche Perspektiven produktiv in die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Medieninformatik einzubringen und in Studiengängen wie »Human-Computer Interaction« (Master) anschlussfähig zu vermitteln.Wir erwarten die Bereitschaft, sich eventuell fehlende Kenntnisse der deutschen Sprache, die zur Lehre auf Deutsch und zur aktiven Mitarbeit in deutschsprachigen Gremien befähigen, innerhalb von drei Jahren anzueignen. Darüber hinaus setzen wir die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den anderen Professuren des Fachbereichs Medienwissenschaft sowie den anderen Fachbereichen und Fakultäten der Bauhaus-Universität Weimar und zur Übernahme von Verantwortung in der akademischen Selbstverwaltung voraus.Näheres über die bestehenden Lehrangebote und Forschungsschwerpunkte der Medienwissenschaft an der Bauhaus-Universität Weimar ist unter www.uni-weimar.de/de/medien/struktur/fachbereich-medienwissenschaft zu erfahren.Der Bauhaus-Universität Weimar sind Vielfalt und Chancengleichheit wichtige Anliegen. Wir setzen uns für ein familienfreundliches und diskriminierungsarmes Arbeitsumfeld ein und verfolgen eine gleichstell

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