wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)(externer Link, öffnet neues Fenster)
Stelle: Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) an der Ostfalia Hochschule
Stelleninformation
Vergütung: EG 13 TV-L
Umfang: 10 Std./Woche
Befristung: bis zum 31.08.2027
Beginn: 01.09.2026
Standort: Wolfenbüttel
Aufgabenbereich
Mitarbeit im drittmittelgeförderten Forschungsprojekt „Familien unter Klimastress: Gesundheitliche und soziale Ungleichheiten als Faktoren unterschiedlicher Belastung" („FaGeSo") im Schnittfeld von Public Health/Gesundheitswissenschaften und Soziale Arbeit/Sozialpädagogik. Ziel ist die Untersuchung klimabedingter Belastungen und möglicher Mehrfachbelastungen von Familien sowie die Ableitung evidenzbasierter Präventions- und Unterstützungsansätze.
Ein Schwerpunkt der Tätigkeiten liegt auf der Organisation und Durchführung der Rekrutierung von Studienteilnehmenden sowie der Ansprache und Kommunikation mit Familien vor Ort, insbesondere in sozialpädiatrischen Zentren sowie in Einrichtungen der frühkindlichen und schulischen Bildung. Im Fokus stehen dabei Familien mit Kindern mit Entwicklungsstörungen, chronischen Erkrankungen oder Behinderungen sowie Familien in sozioökonomisch belasteten Lebenslagen.
Darüber hinaus umfasst der Aufgabenbereich die Mitwirkung an der Entwicklung und Umsetzung quantitativer Erhebungsinstrumente, die wissenschaftliche Auswertung der erhobenen Daten sowie die Unterstützung in der Lehre und bei der Nachwuchsförderung. Die Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen ist vorgesehen.
Anforderungen
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in Public Health, Gesundheitswissenschaften, Sozialpädagogik, Sozialer Arbeit oder einer verwandten Disziplin
- Interesse an Fragestellungen zu den Auswirkungen der Klimaerwärmung auf Familien mit Kindern mit Entwicklungsstörungen, chronischen Erkrankungen oder Behinderungen und auf sozioökonomisch benachteiligte Familien
- Erfahrung oder Bereitschaft zur Arbeit im Feld, insbesondere in der Ansprache und Begleitung von Studienteilnehmenden
- Sensibilität und idealerweise Erfahrung im Umgang mit Familien mit Kindern mit Entwicklungsstörungen, chronischen Erkrankungen oder Behinderungen
- Kenntnisse in der Entwicklung und Durchführung quantitativer Erhebungen sowie Grundkenntnisse in der Datenanalyse
- Ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, ein sicheres und wertschätzendes Auftreten gegenüber unterschiedlichen Zielgruppen sowie Organisationsgeschick
- Selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
- Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift; weitere Sprachkenntnisse sind von Vorteil
Leistungen
- Interessante, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit im lebendigen Umfeld einer Hochschule
- Ergonomisch und modern ausgestatteter Arbeitsplatz
- Tarifliche Sonderzahlung zum Jahresende sowie eine zusätzliche Altersversorgung durch die VBL
- Zahlung vermögenswirksamer Leistungen
- 30 Tage Urlaub sowie arbeitsfreie Tage an Heiligabend und Silvester
- Flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle sowie Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten
- Betriebliche Gesundheitsförderung und Teilnahme an vielfältigem Hochschulsportprogramm
- Fortbildungsmöglichkeiten, Personalentwicklung sowie Bildungsurlaub
- Nutzung des Vorteilportals corporate benefits für Mitarbeiterangebote
Bewerbungshinweise
Bewerbungsfrist: bis zum 24.07.2026
Auf Grundlage des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) arbeitet die Ostfalia daran, in allen Entgeltgruppen ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis zu erreichen. Männer sind in dieser Entgeltgruppe an unserer Hochschule unterrepräsentiert, daher sind Bewerbungen von Männern für diese Stelle besonders erwünscht.
Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Menschen bevorzugt eingestellt. Denken Sie bitte an den entsprechenden Hinweis in Ihrem Bewerbungsanschreiben oder Lebenslauf.
Sofern Sie über einen ausländischen Hochschulabschluss verfügen, weisen wir auf das Erfordernis einer Zeugnisbewertung in Langfassung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen hin.
Kontakt für nähere Informationen: Prof. Dr. Heiko Jahn