Technische Universität Berlin
Wiss. Mitarbeiter*in (PostDoc) (d/m/w) - 2. Qualifizierungsphase (zur erstmaligen Übernahme einer ordentlichen Professur)
Technische Universität Berlin Stellenangebote →Wiss. Mitarbeiter*in (PostDoc) (d/m/w) - 2. Qualifizierungsphase (zur erstmaligen Übernahme einer ordentlichen Professur)
Ihre Aufgaben
- Entwicklung und Validierung einer ab-initio- und KI-gestützten Rechenplattform zur Vorhersage der Leistungsfähigkeit von Quantensensoren auf Basis atomarer Defektstrukturen
- Entwicklung von Workflows, die Defekteigenschaften von Materialien mit experimentell relevanten Sensorkennzahlen verknüpfen
- Entwicklung von Machine-Learning-Methoden zur beschleunigten Erforschung großer Designräume für Quantenmaterialien
- Durchführung von Hochdurchsatz-Screenings und Optimierungen von Wirtsmaterial-Fehlstellen-Systemen für die Quantensensorik
- Anwendung der Plattform auf Fragestellungen der biomedizinischen Sensorik und Quantentechnologien
- Enge Zusammenarbeit mit experimentellen Forschenden in den Bereichen Materialwachstum, Bauelementefertigung, Quantencharakterisierung und biomedizinische Sensorik
- Veröffentlichung hochrangiger wissenschaftlicher Arbeiten und Präsentation der Ergebnisse auf führenden internationalen Konferenzen
- Mitwirkung in Lehre, Betreuung von Studierenden
Ihr Profil
- Erfolgreich abgeschlossene wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder Äquivalent) und Promotion oder gleichwertiger Abschluss in Materialwissenschaften, Angewandter Physik, Elektrotechnik, Festkörperphysik, Physikalischer Chemie, Computational Physics oder einem verwandten Fachgebiet
- Fundierte Kenntnisse in der computergestützten Materialwissenschaft auf Basis erster Prinzipien, einschließlich DFT-Simulationen mit Programmen wie Quantum ESPRESSO, VASP, GPAW, CP2K oder vergleichbaren Softwarepaketen
- Forschungserfahrung in mindestens zwei der folgenden Bereiche:
- a) Spinphysik von Punktdefekten in Halbleitern, einschließlich Spin-Phonon-Kopplung, Zero-Field-Splitting, Hyperfeinwechselwirkungen oder Spinrelaxation und Kohärenz
- b) Multiskalen-Simulationsmethoden wie DFPT, EPW, Molekulardynamik, Cluster Correlation Expansion (CCE), Constrained DFT, DMFT, QMC oder verwandte Verfahren
- c) Quantenchemische Methoden (CASSCF, Multi-Reference CI) für angeregte Zustände von Punktdefekten
- d) Maschinelles Lernen für wissenschaftliche Entdeckungen, Materialinformatik oder KI-gestütztes Materialdesign
- Nachweis eigenständiger, hochwertiger Forschungstätigkeit und wissenschaftlicher Veröffentlichungen
- Sehr gute Programmierkenntnisse (Python, Fortran, C/C++ oder vergleichbare Sprachen)
- Die Fähigkeit zum Unterrichten in deutscher und/oder in englischer Sprache wird vorausgesetzt; Bereitschaft, die jeweils fehlenden Sprachkenntnisse zu erwerben.
- Erfahrung mit Hochleistungsrechnen (HPC) und Workflow-Automatisierung von Vorteil
- Ausgeprägte Kommunikations-, Führungs- und Teamfähigkeiten von Vorteil
Wir bieten
- Ein junges, ambitioniertes und hochinternationales Forschungsteam mit kooperativer Arbeitskultur
- Gestaltungsfreiheit beim Aufbau eines neuen Forschungsgebiets an der Schnittstelle von Quantensensorik, computergestützter Materialentdeckung und wissenschaftlicher KI
- Die Möglichkeit, eine Rechenplattform mit breitem Einfluss auf Quantensensorik und Quantentechnologien aufzubauen
- Zugang zu modernsten Hochleistungsrechnern
- Enge Kooperationen mit führenden Forschungsgruppen des Berlin Quantum Group, der TU Delft, des Institute of Neuroinformatics Zürich, der EPFL Lausanne, der UC Berkeley und des Lawrence Berkeley National Laboratory
- Ein multidisziplinäres Forschungsumfeld mit Schwerpunkten in Quantensensorik, Materialentdeckung, biomedizinischer Technologie und wissenschaftlicher KI
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