Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)
Doktorand:in SNF (PhD) – Human-centered Cybersecurity 100 %
Aufgaben
Cyberangriffe bedrohen Organisationen aller Grössenordnungen. Was im Falle eines Angriffs passiert und wie Organisationen darauf reagieren, ist jedoch oft unklar. Ein besseres Verständnis von Angriffen und Gegenmassnahmen ist unabdingbar, um effektivere Trainings, Werkzeuge und Strukturen für Organisationen zu entwickeln. Im Projekt “Understanding the Decision-Making of Experienced Incident Responders during Critical Cyberattacks on Swiss Organizations” wird untersucht, wie erfahrene Incident Response-Teams auf Angriffe reagieren. Oftmals müssen Incident Responder:innen unter hohem Stress und grosser Unsicherheit wichtige Entscheidungen treffen. Um ein besseres Verständnis für die Entscheidungsprozesse zu erhalten, werden im Projekt Fallstudien zu realen Angriffen erhoben. Der Schwerpunkt der Dissertation liegt auf der Entwicklung neuer Modelle, die erklären, wie Cyberangriffe auf Organisationen besser erkannt und abgewehrt werden können. Ihre Aufgaben umfassen insbesondere: Erhebung von Fallstudien in der Schweiz und im europäischen Raum • Analyse der Daten mittels qualitativer Methoden (z.B. Gioia) und Modellbildung • Akquise von Fallstudienpartnern • Entwicklung und Evaluation von Prototypen für neue Trainings und Tools • Veröffentlichung von Forschungsergebnissen auf internationalen Top-Konferenzen und in führenden Fachzeitschriften • Zusammenarbeit mit Security-Analyst:innen, Incident Responder:innen, Information Security Officers und anderen Praxispartnern • Co-Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten im Forschungsbereich Die Stelle ist über vier Jahre durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziert, d.h. die Anstellung kann zum Grossteil der Dissertation gewidmet werden. Das PhD-Projekt wird gemeinsam vom Institut für Wirtschaftsinformatik der ZHAW (Prof. Dr. Nico Ebert, Leiter des Human-centered Cybersecurity Teams) und der Professorship for Security, Privacy & Society der ETH Zürich (Prof. Dr. Verena Zimmer) durchgeführt. Nach erfolgreichem Abschluss des PhD-Programms wird der Doktortitel durch die ETH Zürich verliehen.
Anforderungen
Sehr guter, universitärer Master-Abschluss in Psychologie, Kognitionswissenschaft, Wirtschaftsinformatik, Informatik oder verwandten Gebieten • Kenntnisse im Bereich qualitativer Forschungsmethoden sowie psychologischer Theorien und Modelle zu Kognition und Verhalten (z. B. Naturalistic Decision Making) • Freude an der Durchführung von Interviews und an interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Psychologie, Informatik und Management • Programmierkenntnisse und Erfahrungen mit Large Language Models sind von Vorteil • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse; allenfalls auch Französisch
Redaktionelle Kurzfassung auf Basis der öffentlich zugänglichen Ausschreibung. Der vollständige Text steht bei der ausschreibenden Einrichtung. Zur Original-Ausschreibung →
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